"profil": Hundekauf nur mit Leumunds-Zeugnis

Der Wiener Stadtrat Fritz Svihalek plant brisante Maßnahmen gegen die Killerhund-Problematik

WIEN (OTS). - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe meldet, plant der Wiener Umwelt- und Verkehrs-Stadtrat Fritz Svihalek radikale Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor sogenannten Killerhunden. Das gesellschaftspolitisch konfliktträchtige Paket soll bereits im Herbst verabschiedet werden. So soll eine "Rote Liste" mit als gefährlich empfundenen Hunderassen erstellt werden, die in Wien generell verboten werden sollen. Größere Hunde sollen, so Svihalek zu "profil", nur noch an Personen abgegeben werden, die einen festen Wohnsitz nachweisen können, deren Wohnung eine Mindest-Quadratmeter-Anzahl hat und die in der Lage sind, den Hund zu ernähren. Für Hunde über 20 Kilogramm soll ein "Hundeführerschein" obligatorisch werden. Alle Hunde sollen in Zukunft nur an der Leine und mit Beißkorb geführt werden dürfen. Bei Nichtbeachtung stellt sich Svihalek Strafen von 1000 Schilling vor. Außerdem sollen Hundekäufer ein Leumunds-Zeugnis vorlegen müssen. Svihalek im "profil": "Wer wegen einer Gewalttat verurteilt wurde, hat sicher keine Chance".

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