ARBÖ: Situation auf den Transitstrecken in Richtung Süden entspannt sich

Heimreisende sorgen für insgesamt 25 Kilometer Stau

Wien (ARBÖ) - Aufatmen konnten am späten Nachmittag die deutschen Urlauber den Transitstrecken in Westösterreich im Stau in Richtung Süden standen. Die Situation entspannte sich im Laufe des Nachmittags zusehends, berichtet der ARBÖ.

Gegen 18 Uhr betrug der Stau vor dem Tauerntunnel, nur mehr rund 4 Kilometer. Dennoch mußten die Urlauber für die Anfahrt zum Tunnel, vor dem weiterhin noch die Blockabfertigung in Kraft war, 1 Stunden einplanen. Auch vor der Ausweichalternative ÖBB-Tauernschleusche konnte die Autofahrer aufatmen. Die Wartezeit auf den Zugtransfer zwischen Backstein und Mallnitz konnte durch die Verkürzung der Fahrtintervalle und nachlassender Nachfrage auf eine Stunde reduziert werden. In Tirol und Südtirol hatten sich die Staus auf der Brennerautobahn in Richtung Süden ebenfalls aufgelöst. "Die positive Nachricht für alle staugeplagten Autofahrer und Autobahngendarmen kommt von den Bayern. Von der A8, Verbindung München-Salzburg, konnte das Ende der kilometerlangen Kolonnen gemeldet werden. Die Reisewelle scheint bei den deutschen Nachbarn zumindest in Richtung "Bella Italia" abgeebbt zu sein", berichte ein Sprecher des ARBÖ.

Auch an den meisten Grenzstellen zu den östlichen Nachbarländern und Slowenien konnten die Grenzbeamten nach den anstrengenden Morgen- und Vormittagsstunden eine kleine Verschnaufpause einlegen. Lediglich vor den Grenzbalken in Nickelsdorf und Heiligenkreuz hieß es für die Reisenden bei der Ausreise aus Österreich viel Geduld aufbringen. "Vor uns breitet sich ein Meer von hauptsächlich deutschen Fahrzeug aus. Betroffen sind alle Spuren. Autofahrer müssen sich bis zu 4 Stunden im Stau gedulden", umschrieb ein Grenzbeamter in Nickelsdorf die Situation gegenüber dem ARBÖ. Auch seine Kollegen in Heiligenkreuz hatten keine gute Nachrichten für Autofahrer. Hier hieß es 3 Stunden warten.

Wie bereits berichtet sorgte auch der Rückreiseverkehr für Staus und kilometerlange Blechkolonne. Hauptbetroffen waren am späten Nachmittag die A10, Tauernautobahn sowie die A8. in Bayern, so die Experten des ARBÖ. Vor dem Katschbergtunnel mußten die Urlaubsrückkehrer mit Blockabfertigung und bis zu 5 Kilometer Stau vorlieb nehmen. Auf der A8., Verbindung München-Salzburg, bewegten sich die Fahrzeugkolonnen zwischen Traunstein und Frasdorf auf eine Länge von 20 Kilometer in Richtung Isar-Metropole.

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ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Haider

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