ARBÖ: Höhepunkt der Reisewelle vorbei

Aber nach wie vor Staus ohne Ende

Wien (ARBÖ) - Der heutige Reisetag war in diesem Sommer auch der stärkste. Der Stau auf der A10, Tauernautobahn, hatte heuer noch nie eine solche Länge erreicht.

Derzeit liegt die Staulänge auf der A10, Tauernautobahn, Richtung Süden, vor dem Tauerntunnel unverändert bei 27 km. Aber das Verkehrsgeschehen verlagert sich nun auch auf die Bundesstrassen und auf die ÖBB-Tauernschleuse. Auf der B99, Katschbergbundesstrasse, geht es abschnittweise in Richtung Süden auch nur langsam voran. Bei der ÖBB-Tauernschleuse beträgt die Wartezeit nach Angaben des ARBÖ bis zu 1,5 Stunden.

Sonst ist die Lage nach wie vor unverändert. Aber auch der Schichtwechsel innerhalb Österreichs sorgte zum Teil für Staus. Auf der A2, Südautobahn, musste man laut ARBÖ in Fahrtrichtung Klagenfurt beim Baustellenbereich bei Graz immer wieder kurze Verzögerungen einplanen. Auch im Packabschnitt gab es zwischen Steinberg und Modriach vor dem Herzogbergtunnel 1 km Stau. In der Gegenrichtung sorgte ein Unfall längere Zeit für Behinderungen. Mittlerweile ist die Unfallstelle geräumt und der 8 km lange Stau löst sich langsam, aber sicher auf.

In Südtirol hat sich die Lage bereits minimal verbessert. Der Stau auf der Brennerautobahn, vor der Mautstelle Sterzing beträgt zur Zeit "nur" 9 km in Richtung Süden und 3 km in Richtung Norden.

Auch an den Grenzen heisst es nach wie vor: Kollektiv Stauen. In Heiligenkreuz und Klingenbach muss man sich nach Angaben des ABRÖ in beiden Richtungen bis zu 2 Stunden gedulden, in Nickelsdorf bis zu 3 Stunden bei der Ausreise und in Spielfeld nach wie vor eine Stunde bei der Einreise.

In Bayern ist das Verkehrsaufkommen nach Angaben des ARBÖ nach wie vor sehr stark. Aber auch der Rückverkehr deutscher Urlauber nimmt zu. Auf der Verbindung München - Salzburg kommt man laut ARBÖ in Richtung München zwischen Bergen und Irschenberg auf einer Länge von 25 km nur sehr langsam voran. Auch in Richtung Salzburg muss man nach wie vor mit Verzögerungen rechnen.

Die Lage wird sich erst in den späten Nachmittagsstunden langsam entspannen. Bis dahin müssen sich die Autofahrer in Geduld üben. Der einzige Trost an diesem Wochenende für die Autofahrer: Im gesellschaftlichen Stauen haben sich die einen oder anderen Freunde gefunden....

(Forts. mögl.)

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