FORMAT: Ioan Holender über Salzburger Festspiele: "Präsidenten-Posten abschaffen".

"Kaufmännischer Direktor ist für Salzburg wichtiger als Präsidentin."

Wien (OTS) - Im Interview mit dem neuen FORMAT meldet sich im Zusammenhang mit der Suche nach einem neuen kaufmännischen Direktor für die Salzburger Festspiele Staatsoperndirektor Ioan Holender zu Wort: "Ein kaufmännischer Direktor ist für Salzburg jedenfalls wichtiger als eine Präsidentin. Ob das jetzt eine Boutiquenbesitzerin ist oder jemand anderer, ist irrelevant."

In Richtung Georg Springers, der Holender geschmacklose Äußerungen über Helga Rabl-Stadler angekreidet hat, formuliert Holender: "Daß das beratende Kuratoriumsmitglied bei den Salzburger Festspielen, Georg Springer, trotz seines aufgelassenen Postens bei den Bundestheatern noch immer eine Funktion hat, ist schon bizarr. Und daß er sich mit alten, falschen und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten fremder Personen wichtig macht, ist bedauerlich. Springer ist in der ,Position‘ eines "beratenden Kuratoriumsmitgliedes", die vielleicht dazu gut ist, daß man in Salzburg Freikarten kriegt, der letzte, der da etwas zu sagen hat." Holender plädiert für die Bestellung eines neuen kaufmännischen Direktors nach Hans Landesmanns Abgang im Herbst 2001: "Wenn es in Salzburg einen musikalischen und einen Schauspiel-Leiter gibt, ist es vernünftig, daß dort jemand die Finanzen einteilt und mitverantwortet. Sonst beginnen die beiden Fraktionen noch zu streiten." Und Holender noch einmal in Richtung Rabl-Stadler: "Im Gegensatz zum kaufmännischen Direktor ist die Position eines Festspielpräsidenten nicht mehr so wichtig. Man könnte sie mit ruhigerem Gewissen abschaffen als den Finanzchef."

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