LKH-Bregenz: Baumeisterarbeiten für Osttrakt ausgeschrieben

LSth. Gorbach: Mutiger und wichtiger Schritt zur Modernisierung

Bregenz (VLK) - Die Baumeisterarbeiten für den Osttrakt-
Neubau des LKH-Bregenz wurden EU-weit ausgeschrieben, die Angebotsöffnung findet am Donnerstag, 24. August statt,
berichtet Hochbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach.
Mit der ersten Bauetappe, die mit Gesamterrichtungskosten von
456,3 Millionen Schilling (33,16 Millionen Euro) veranschlagt
ist, soll bereits im Herbst begonnen werden. Die
Fertigstellung ist für Ende 2002 geplant. Von der
Baukommission wurde beschlossen, der Projektleitung
zusätzlich unterstützend einen Projekt-Controller zur Seite
zu stellen. ****

Im Juni dieses Jahres hatte die Landesregierung die Entwurfsplanung für die Bauetappe 1 genehmigt. An diese anschließen werden die ebenfalls genehmigten Bauetappen 1A, 2
und 3. Die Gesamterrichtungskosten für alle vier Bauetappen belaufen sich auf 640,8 Millionen Schilling (46,57 Millionen
Euro). Davon entfallen allein 222,5 Millionen Schilling
(16,17 Millionen Euro) auf die unabhängig vom Neubau des
Ostraktes notwendigen Sanierungen und Adaptierungen am
Bestand, erklärt Gorbach. Darin enthalten ist auch die mit
neun Millionen Schilling (654.000 Euro) veranschlagte
Sanierung des Nebengebäudes 2, in dem Dienstzimmer
untergebracht werden. Die genehmigten Maßnahmen gewährleisten
eine voll funktionsfähige Einheit bestehend aus Neubau und saniertem, adaptiertem Bestand.

Die Bauetappe 1 umfasst neben der Tiefgaragenerweiterung
den ersten Teil der Sanierung der Haustechnikzentrale, den
Bau des Hubschrauberlandeplatzes sowie den Neubau des
Osttraktes. In diesem werden die unfallchirurgische Ambulanz,
zwei Operationssäle, die Geburtshilfe- und Mutter-Kind-
Station, die Gynäkologie, die Pädiatrie sowie die neue Intensivstation untergebracht. 418,3 Millionen Schilling
(30,4 Millionen Euro) kostet der Neubau des
Osttraktes inklusive Einrichtung und medizinischer
Ausstattung, 38 Millionen Schilling (2,76 Millionen Euro) die Bestandssanierung.

In der Bauetappe 1A wird die bestehende Pädiatriestation
im vierten Obergeschoß des Hauptgebäudes zu einer normalen Bettenstation für die unfallchirurgische Abteilung
rückgebaut. Mit den Arbeiten dazu wird nach Fertigstellung
und Bezug des neuen Traktes begonnen. Fertigstellung ist im
Juni 2003. Die Gesamterrichtungskosten inklusive Einrichtung
für diese Bauetappe 1A werden mit 22,4 Millionen Schilling
(1,63 Millionen Euro) veranschlagt.

Die Bauetappe 2 umfasst neben dem Umbau der vier
bestehenden Operationssäle und der dazugehörenden
Lüftungsanlage den zweiten Teil der Sanierung der Haustechnikzentralen. Die Gesamterrichtungskosten dieser
Etappe werden mit 114,6 Millionen Schilling (8,33 Millionen
Euro) beziffert. Für Dezember 2003 ist die Fertigstellung vorgesehen.

In der Bauetappe 3 sind der Umbau und die Sanierung der Radiologie im Erdgeschoß des Hauptgebäudes vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Mai 2004 terminisiert, die Kosten
werden mit 38,5 Millionen Schilling (2,8 Millionen Euro) veranschlagt.

"Einen wichtigen Schritt in Richtung der notwendigen Modernisierung" sieht Landesstatthalter Gorbach in diesem beachtlichen Vorhaben. Damit werde auch die bauliche
Infrastruktur dem hervorragenden Ruf der medizinischen
Versorgung in Vorarlberg gerecht.
(ke/gw,nvl)

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