FPÖ-Kritik an Ausnahmen für Baufirma Lugner

Wien, (OTS) Kritik an Ausnahmegenehmigungen, die die zuständige Magistratsabteilung für eine Ausweitung der Bauzeit auf zwei Baustellen der Baufirma Lugner erteilt hat, übten am Donnerstag die Freiheitliche Stadträtin Karin Landauer und LAbg. Mag. Helmut Kowarik in einem Pressegespräch der FPÖ.

Für einen Garagenbau in der Wurzbachgasse und dem Bau eines Wohnhauses in der Moeringgasse - beide Baustellen befinden sich im 15. Bezirk in unmittelbarer Nähe der Lugner-City - wurde die Genehmigung erteilt, die Bauzeit von täglich 6 bis 20 Uhr auf täglich 6 bis 22 Uhr auszuweiten. Die FPÖ kritisiert diese Bewilligung, da diese bis jetzt in dieser Form nur der Baufirma Lugner gegeben wurde. Gleiche Bewilligungen gab es nur noch in
zwei Fällen, bei der Errichtung zweier Hochhäuser in Wien. Die FPÖ vermutet, dass das Jubiläum "10 Jahre Lugner City" Mitte Oktober ein Grund dafür sein könnte. Es gebe massive Beschwerden der Anrainer, die unter dem Baulärm leiden würden. Die bewilligte Lärmgrenze von 65 Dezibel werde deutlich überschritten.

Der bei der Pressekonferenz anwesende Baumeister Richard
Lugner rechtfertigte die Ausnahmegenehmigung mit rascherem Baufortschritt, er bewege sich im gesetzlichen Rahmen. Grundsätzlich merkte der er an, dass durch seine Aktivitäten der betreffende Bezirksteil eher aufgewertet worden sei, als der Wohnbevölkerung schaden zugefügt werde. (Schluss) js/vo

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