Boeing und Mitsubishi Heavy Industries erweitern ihre Zusammenarbeit im Bereich Luft- und Raumfahrt

Farnborough, England (ots-PRNewswire) - Die Geschäftsführer der Boeing Company (NYSE: BA) und von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) trafen sich, um die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zu feiern, durch die die bereits bestehende Zusammenarbeit bei der internationalen Raumstation (ISS) ausgeweitet wird. Weiterhin wurde vereinbart, neue Möglichkeiten im Bereich der Luftfahrt zu untersuchen und die globalen Luftfahrtgeschäfte weiter auszubauen.

Im Rahmen dieser Kooperationsvereinbarung arbeiten Boeing und MHI zusammen, um langfristig ein integriertes globales Vorgehen in Bezug auf die Unterstützung der ISS sicher zu stellen. Die Vereinbarung beinhaltet auch die Einbeziehung von US-Nutzlast beim Transfer-Shuttle H-II, Hilfeleistungen bei der Systemintegration für das Zentrifugenmodul (CAM - Centrifuge Accommodation Module), die Anpassungsanalyse für die US-Nutzlast für Kibo, das japanische Labormodul, sowie logistische Aktivitäten im Zusammenhang mit diesen Schlüsselelementen.

"Wir freuen uns darüber, unsere Zusammenarbeit mit MHI fortzusetzen", äußerte Brewster Shaw, Vice President und General Manager von Boeing International Space Station. "Hierdurch werden nicht nur unsere Erfahrungen und unsere Kompetenzen zusammen geführt, sondern auch unsere gemeinsamen Anstrengungen gestärkt, unseren Kunden effiziente Lösungen anzubieten."

MHI ist einer der größten Vertragspartner der National Space Development Agency of Japan in Bezug auf die Systemintegration von ISS-Schlüsselelementen, wie dem CAM, dem H-II Transfer-Shuttle und Kibo.

Tadayuki Tanioka, Managing Director von MHI und General Manager der Aerospace Headquarters erklärte: "MHI erhofft sich, über die Kooperationsvereinbarung bezüglich des ISS-Programmes neue Geschäftsfelder zu finden und engere Beziehungen zu Boeing aufzubauen."

Im Mai gaben MHI und Boeing die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (MOU - Memorandum of Understanding) über globale Kooperationsbeziehungen bekannt und kündigten damit eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie auf anderen Geschäftsfeldern an. Die beiden Luft- und Raumfahrtgiganten untersuchen gemeinsam weitere Geschäftsmöglichkeiten, um mit Hilfe hervorragender Produkte und Services ihre weltweite Konkurrenzfähigkeit zu verbessern. Außerhalb der Kooperationsvereinbarung bezüglich der internationalen Raumstation werden von MHI und Boeing für weitere Bereiche der Raumfahrt und Kommunikation, wie elektronische Systeme, Launch-Programme, bemannte und unbemannte Raumfahrtsysteme, Vorstudien durchgeführt. Im Bereich Nutzflugzeuge wird im Rahmen der MOU ebenfalls die Entwicklung von neuen Nutzflugzeugen, Produkt-Dienstleistungen, Aktivitäten im Bereich Finanzierung sowie intelligenter Technologien untersucht.

Alan Mullally, President der Boeing Commercial Airplanes Group erklärte: "Zur Zeit ist MHI ein aktiver Teilnehmer an unserem Luftfahrtprogramm und einer der Hauptpartner im Boeing-777-Programm. Ich darf vorwegnehmen, dass diese Zusammenarbeit auf die neuen und größeren Serien der 777-200- und 777-300-Modelle ausgedehnt wird, und dass wir auch im Rahmen der Entwicklung des 747X-Programms eine verstärkte Zusammenarbeit mit MHI vorsehen."

Und Mullaly fügte hinzu, Boeing verspräche sich über den Gedankenaustausch und die Zusammenarbeit mit MHI großen Nutzen aus deren Erfahrungen bezüglich der Produktion und der Produktentwicklung, damit beide ihre Führungsposition im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie ausbauen könnten.

Boeing ist der wichtigste Vertragspartner der NASA hinsichtlich der Konstruktion, Entwicklung, Herstellung und Montage der Raumstation. Die ISS zieht über unseren Köpfen ihre Bahnen und ist am Nachthimmel von der Erde aus sichtbar. Die ersten beiden Module, Zarya und Unity, wurden Ende 1998 in die Umlaufbahn gebracht und zusammengebaut. Zuletzt wurde das russische Service-Modul Zvezda für die ISS montiert, das am 12. Juli an Bord einer russischen Proton-Rakete in die Umlaufbahn gebracht wurde. Der Zeitplan sieht das Andocken von Zvezda an die ISS für den 26. Juli vor.

Die erste Astronautengruppe, Expedition One, wird im Oktober zu einem dreimonatigen Aufenthalt auf die ISS gebracht werden. Das US-Labor wird Anfang 2001 an Bord des Space-Shuttles folgen.

ots Originaltext: Boeing Company
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Kari Kelley Allen, Space & Communications, oder John Dern, Boeing Commercial Airplanes, Farnborough Air Show, beide Pressesprecher
bei Boeing, +44-12-5238-0997, oder
Rhonda Hewitt, +1-281-336-5013, bzw. Mark Hooper, +1-206-766-2904, Boeing Company

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