Neisser: Gestrige Entscheidung des Akkreditierungsrates mutet eigenartig an

Privatuniversitäten haben in Österreich wenig Zukunft

Wien (OTS) - Zur gestrigen Entscheidung des Akkreditierungsrates, die Akkreditierung IMADEC's als österreichische Privatuniversität um ein halbes Jahr aufzuschieben, erklärt Prof. Heinrich Neisser, daß die Art und Weise, wie das Verfahren bisher durchgeführt wurde, eigenartig erscheine.

Die Richtlinien wurden offenbar erst im Rahmen der Diskussion, nach bereits erfolgter schriftlicher Abgabe der Stellungnahmen von drei Gutachtern, aus dem Anlaß heraus entwickelt. Es widerspreche den Grundsätzen des Rechtsstaates, wenn die Genehmigungsrichtlinien erst beim konkreten Fall gesetzt werden, so Neisser weiter.

Skepsis an der Qualität IMADEC's sei völlig unbegründet, so der Professor weiter, weil die Zusammensetzung des Lehrkörpers sowohl Internationalität wie auch Repräsentativität in einem außergewöhnlichen Maße gewährleiste. Zur Illustration nennt er Namen wie die Nobelpreisträger Gary S. Becker und James M. Buchanen, führende Ökonomen wie Enrico Colombatto, Steve Pejovich, Gregory B. Christainsen sowie den Dean der Boston Law School, Ronald Cass. "Diese Professoren haben das Tor zu einer internationalen postgradualen Ausbildung geöffnet, die in Österreich einmalig ist", erklärt Neisser. Umso mehr müsse man nach der gestrigen Entscheidung des Akkreditierungsrates, daß der Gedanke der Privatuniversität in Österreich wenig Zukunft haben wird. (Schluß)

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