Kilometergeld - Riess-Passer spielt mit falschen Karten

Stimmungsmache gegen Beamte trifft in Wahrheit Selbständige

Wien (OTS) - Wie der Listenführer des Gremiums der Handelsagenten des Freien Wirtschaftsverbandes, Komm.-Rat Wolfgang Pollak, betont, sei die Vorgangsweise von Vizekanzlerin Riess-Passer, eine Vereinbarung wie das amtliche Kilometergeld per Brief einseitig zu kündigen, nichts anderes als eine Existenzgefährdung aller von einem PKW abhängigen Berufsgruppen. "Riess-Passer tut so, als ob es darum ginge, Beamte bei Dienstfahrten mit ihrem Privatfahrzeug zu treffen.", so Pollak. "In Wirklichkeit werden davon gerade die Selbständigen, deren Anliegen diese Bundesregierung zu vertreten behauptet, mit einem realen Einkommensverlust konfrontiert." Das amtliche Kilometergeld werde für die meisten Kollektivverträge sowie für alle Selbständigen zur Grundlage gegenüber dem Finanzamt. Benzinpreis und Versicherungssteuer seien erst kürzlich kräftig gestiegen, die Vignette werde demnächst empfindlich teurer, und Handelsagenten seien in einem Höchstmaß auf ihren PKW angewiesen.

Riess-Passer, die als Privilegierte über ein Dienstfahrzeug mit Chauffeur verfügt, bleibt damit der FPÖ-Linie treu, das Gegenteil von dem zu tun, was sie in der Opposition stets angekündigt hatte. "Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen wird für diese Regierung zur Manie. Wirtschaftlicher Sachverstand bleibt dabei auf der Strecke.", bedauert Pollak.

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