FSG: Schöls noch lernfähig

FSG Bau-Holz: Wenigstens ein "blauschwarzer Abgeordneter" am Weg der Besserung

Wien (FSG/Bau-Holz): "Wenngleich Schöls noch immer nicht erkennt, dass die blauschwarze Regierungsmehrheit die 'negative Pensionsreform' verursacht hat, so hat er wenigstens im Bundesrat nicht gegen die Arbeitnehmerinteressen abgestimmt", zeigt sich der Bundesfraktionsvorsitzende der FSG Bau-Holz Johann Driemer über die Lernfähigkeit Schöls positiv erfreut.++++

"Es ist dramatisch, was die blauschwarze Bundesregierung den ArbeitnehmerInnen an Belastungen zumutet", führt Driemer aus. "Da ist es schon positiv, wenn wenigstens ein Abgeordneter der Regierungsparteien erkennt, was hier den ArbeitnehmerInnen zugemutet werden soll", so der Bundesfraktionsvorsitzende.

So wichtig es auch ist, wenn sich einzelne Abgeordnete der Regierungsparteien um eine Schadensbegrenzung bemühen, so muss man doch feststellen, das was am Ende zählt ist das Ergebnis für die ArbeitnehmerInnen - und das ist gerade in der so genannten Pensionsreform mit massiven Verschlechterungen gerade für BauarbeiterInnen verheerend, erklärt Driemer.

Nicht zuletzt die Abschaffung der Pension wegen geminderter Erwerbsfähigkeit und die Anhebung des Pensionsalters werden BauarbeiterInnen in Zukunft verstärkt in die Arbeitslosigkeit drängen. Driemer erinnert an die Vorschläge der Gewerkschaft Bau-Holz, dass schwere und schwerste Arbeit bei der Pensionsberechnung höher bewertet wird. "Mit der Durchsetzung dieses Vorschlages in der blauschwarzen Abgeordnetenriege gibt es die Möglichkeit für Sie, Herr Schöls, zu zeigen, dass Sie sich tatsächlich für die Arbeitnehmerinteressen einsetzen", so Driemer abschließend.

FSG, 25. Juli 2000
Nr. 134

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