ÖGB Driemer: Bankenfusion braucht Verantwortung

ÖGB Vizepräsident fordert verantwortungsbewussten Umgang mit den Industriebeteiligungen der Bank Austria

Wien (GBH/ÖGB): "Ein sorgsamer Umgang mit den Industriebeteiligungen der Bank Austria ist der Maßstab, an dem die Gewerkschaftsbewegung die Fusion von Bank Austria und der Bayrischen Hypovereinsbank bewerten wird", stellte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB Vizepräsident, Johann Driemer, angesichts der ersten Stellungsnahme zum Bankendeal fest.++++

Die Bank Austria ist an so wichtigen österreichischen Industrieunternehmen wie der Wienerberger Baustoffindustrie AG, Semperit AG Holding oder wie den Bauindustrieunternehmen Porr AG und Universale-Bau AG beteiligt. Es hängen also Tausende Arbeitsplätze indirekt an der Bankenübernahme.

Prinzipiell ist es positiv zu bewerten, wenn ein Unternehmen eine wirtschaftlich solide Basis hat. Driemer stellt jedoch klar: "Ein Zusammenschluss kann mithelfen, eine gute Position noch zu verbessern, birgt jedoch auch die Gefahr, dass "Familiensilber" kurzfristigen Aktienzielen geopfert wird".

Für die Gewerkschaft Bau-Holz ist der Umgang mit den Arbeitsplätzen und den Rechten der Arbeitnehmer entscheidend für die Beurteilung der Geschäftsleitung. "Wir appellieren im Namen der betroffenen ArbeitnehmerInnen, rasch Kontakt mit den Belegschaftsvertretungen auch der Unternehmen, an denen die Bank Austria beteiligt ist, aufzunehmen und über die Erhaltung und den Ausbau der Arbeitsplätze zu beraten", schloss Driemer.

ÖGB, 25. Juli 2000
Nr. 641

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