Leuchtender "Glaswürfel" und revitalisiertes Industriedenkmal: Konstruktiva feiert Dachgleiche der Eurocity Salzburg - Erlebniscenter Innsbruck kurz vor Fertigstellung

Salzburg (OTS) - In der Nähe des Salzburger Bahnhofes entsteht zur Zeit auf dem Gelände der ehemaligen "Ährenstolz"-Brotfabrik ein Shopping-, Entertainment- und Kinocenter samt Tiefgarage, das sowohl städtebaulich und architektonisch als auch durch seine geplante Nutzung bemerkenswert ist. Das Bauvorhaben vereint die behutsame Revitalisierung eines bedeutenden Industriedenkmals mit einem anspruchsvollen, modernen Neubau. Die Fertigstellung ist für Anfang 2001 geplant; das Projektvolumen beträgt ca. öS 480 Millionen.

Die Konstruktiva, eine Tochter der Bau Holding AG, ist in der Errichtungsgesellschaft als Generalplaner tätig und verantwortlich für das gesamte Projektmanagement. "Gerade im Bereich der Revitalisierung denkmalgeschützter Objekte verfügt die Konstruktiva über große Erfahrung und herausragendes Know-how, das bei Projekten wie der Generalsanierung von Kunsthistorischem, Naturhistorischem und Technischem Museum in Wien bereits erfolgreich eingesetzt wurde", erklärt Geschäftsführer Mag. Wolfgang Schmitzer im Rahmen der Pressekonferenz anlässlich der Dachgleiche der Eurocity Salzburg.

Bereits einen Schritt weiter ist die Konstruktiva mit einem z.T. ähnlichen Projekt in Innsbruck: das ehemalige Forum-Kaufhaus wurde nach 20-monatiger Bauzeit in ein multifunktionales Center mit acht Kinosälen, Erlebnisgastronomie, Kindergarten und Tiefgarage umgebaut. Die Publikumseröffnung ist für den 4. August geplant.

Eurocity Salzburg feiert Dachgleiche

Die Eurocity Salzburg wird im Neubau ein Kinocenter mit acht Sälen und insgesamt 2.055 Sitzplätzen und in den Obergeschoßen des Altbestandes ein großzügig geplantes Fitnesscenter sowie vielfältig nutzbare Ausstellungsflächen beherbergen. Zu ebener Erde werden Geschäfte und Gastronomiebetriebe vor allem den Bereich der denkmalgeschützen ehemaligen Ofenhalle der Brotfabrik in eine attraktive Einkaufspassage verwandeln; Parkplätze für 190 PKW stehen in der zweigeschoßigen Tiefgarage zur Verfügung.

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde der "Gläserne Würfel" des Wiener Architekten DI Rüdiger Lainer, Professor und Leiter der Meisterschule für Architektur an der Akademie der bildenden Künste, vom Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg im Sommer 1997 als Siegerprojekt ausgewählt. Als hervorstechendes Charakteristikum des Projekts nennt Lainer "die Funktion der transluzenten Hülle, durch die das Gebäude seinen Inhalt nach außen kommunizieren kann. Die gläserne Fassade des Bauwerks kann mit verschiedenfarbigen Neonlicht-Leisten, bunten Scheinwerfern, Video- und Diaprojektionen bespielt werden; sie spiegelt je nach Lichtinszenierung den Umraum wider oder gibt den Blick auf den festlich beleuchteten Innenraum frei". Die architektonische Gestaltung von Umbau und Revitalisierung des alten Fabrikgebäudes, das in den 30er Jahren von Hugo Gessner, einem der bedeutendsten Architekten des "Roten Wien", geplant wurde, und des Neubaus der Tiefgarage besorgte der Wiener Architekt Prof. Dr. Peter Czernin.

Bürgermeister Dr. Heinz Schaden würdigt das Bauvorhaben "als richtungweisend für die Stadt Salzburg, weil es die Möglichkeiten moderner Architektur und vielfältiger Nutzungen mit der behutsamen Revitalisierung historisch wertvoller Bausubstanz beispielgebend vereint".

Schon seit 1995 war die Konstruktiva Projektentwicklung & Bauträger GmbH auf der Suche nach einem Standort für ein Kino- und Geschäftszentrum in zentraler Lage. Die Schließung der direkt am Salzburger Bahnhof gelegenen Brotfabrik (davor Lebensmittelwerke-Union) im Frühjahr 1997 eröffnete der Konstruktiva die Möglichkeit, den Liegenschaftseigentümer Dr. Ernst Bosin als Partner für eine umfassende Projektentwicklung zu gewinnen. An der gemeinsam gegründeten "Filmforum am Bahnhof" Errichtungs- und Betriebsges.m.b.H. ist die Konstruktiva zu einem Drittel, die Dr. Ernst Bosin Privatstiftung zu zwei Dritteln beteiligt. Der Projektstart erfolgte im Herbst 1997, im Mai 1999 wurde die ILBAU als Generalunternehmer beauftragt, innerhalb von 22 Monaten die schlüsselfertige Herstellung aller Rohbau- und Ausbauleistungen zu erbringen.

Der Betreiber des CinemaxX, die deutsche H.-J. Flebbe Filmtheater Ges.m.b.H., wurde von der Salzburger Firma Real & Kapital Invest Immobilien Ges.m.b.H., die von der Konstruktiva mit der Betreuung der Mietinteressenten beauftragt wurde, nach Österreich gebracht.

Erlebniscenter Innsbruck kurz vor Fertigstellung

Die Konstruktiva verfügt nicht nur über das Know-how, denkmalgeschützte Bauten zu revitalisieren und für moderne Nutzungen zu adaptieren; im Fall des Erlebniscenters Innsbruck machte erst der Teilabbruch des in den 70er Jahren gebauten Forum-Kaufhauses den Weg für eine attraktive Projektentwicklung frei. Als Totalunternehmer beauftragte die Konstruktiva, die im Rahmen dieses Bauvorhabens für das Projektmanagement verantwortlich ist, das Architektenbüro Achammer-Tritthart & Partner mit der Generalplanung und die Ilbau mit der Generalunternehmerschaft. Als Investor tritt die R & B Leasinggesellschaft m.b.H., eine Tochter der BAWAG, auf.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist das Erlebniscenter Innsbruck, das auf 7.350 m2 Nutzfläche ein Cineplexx-Kinocenter der Constantin-Gruppe mit 1.850 Sitzplätzen, 1.300 m2 Gastronomieflächen, einen Kindergarten der Kinderfreunde Tirol sowie eine zweigeschoßige Tiefgarage mit 190 PKW-Parkplätzen beherbergt. Das gesamte Projektvolumen beträgt öS 240 Millionen. Die Publikumseröffnung ist für den 4. August geplant.

KONSTRUKTIVA

Als einer der Marktführer in den Bereichen Projektentwicklung und Bauträgerschaft beschäftigt sich die Konstruktiva, seit 1998 eine Tochter der Bau Holding AG, bereits seit Anfang der 50er Jahre mit dem Bau von Gewerbe- und Handelsimmobilien, Verwaltungsbauten und Grundstücksentwicklungen. Für Aufsehen sorgten Großprojekte wie die Überplattung des Franz-Josef-Bahnhofs ab Anfang der 70er Jahre, die Verbauung des ehemaligen Nordbahnhofgeländes in der Lassallestraße seit Beginn der 90er Jahre und die Generalsanierung von Kunsthistorischem, Naturhistorischem und Technischem Museum in Wien. Dabei liegt die Inanspruchnahme eines "Komplettangebots" - sämtliche Dienstleistungen rund um den Bau "aus einer Hand" - mehr denn je im Trend. Bei einem Großteil der Projekte der Konstruktiva in den vergangenen Jahren wurde das gesamte Leistungsrepertoire zur Verfügung gestellt: Projektidee, Standortsicherung, Errichtung und Finanzierung, Vermarktung und Schlussfeststellung.

Die insgesamt 35 ständigen Mitarbeiter des Unternehmens sind in fünf teilweise übergreifenden Spezialisten-Teams für die erfolgreiche Durchführung der Projekte verantwortlich. Derzeit sind 45 Projekte in Abwicklung und weitere 20 in Vorbereitung. Daraus resultiert ein aktueller Gesamtauftragsstand in der Höhe von rund 2,5 Milliarden Schilling (ca. 182 Mio. Euro).

Liste ausgewählter in Bau befindlicher oder erfolgreich realisierter Projekte:

Agnesheim Klosterneuburg (Pflegeheim)

Gewerbegebiet Tulln-Langenrohr

Fachmarktzentrum Graz-Arland

Erlebniscenter Innsbruck

Eurocity Salzburg (Shopping-, Entertainment- und Kinocenter)

Wien:

Dianabad und Bürohochhaus

Lassallestraße (IBM, Bank Austria, Zürich Kosmos, Multifunktionales Zentrum, SAP, Bürohochhaus Mc Henry, Suitehotel)

Überbauung Franz-Josef-Bahnhof (Technisches Zentrum der CA, Postdirektion, Universitätszentrum Althanstraße I + II, Bundesamtsgebäude)

Generalsanierung von Kunsthistorischem, Naturhistorischem und

Technischem Museum

Renovierung und Revitalisierung Altes AKH

Ikea Wien-Nord

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

communication matters
Mag. Thomas Faast
Kolschitzkygasse 15/14
A-1040 Wien
T +43 (0)1 503 23 03
F +43 (0)1 503 24 13
e-mail: faast@comma.at

nd Fotos:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS