Gewerbeverein: Gleichbehandlungskommission fordert und fördert Transvestismus!

Wien (OTS) - Aufgrund einer klaren OGH-Entscheidung wurde eine merkwürdige Denkweise der Gleichbehandlungskommission nunmehr veröffentlicht. Ein privater Arbeitsvermittler wurde beauftragt, einen Kandidaten auszuwählen, der in Moskau Herrenoberbekleidung verkaufen und auch vorführen sollte. Selbstverständlich konnte diese Position nicht "geschlechtsneutral" ausgeschrieben werden, da dies sachlich ungerechtfertigt gewesen wäre. Der OGH folgte dieser Logik selbstverständlich.

Nicht so die vorgeschaltete Gleichbehandlungskommission. Sie erstellte ein Gutachten, aus dem hervorgeht, dass durch die nicht geschlechtsneutrale Stellenausschreibung der Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt worden sei.

Jene Stellenbewerberin, die den Stein ins Rollen brachte, klagte beim ASG zwei Monatsentgelte Schadenersatz ein, immerhin 40.000.-. Obwohl der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in den seltensten Punkten die Ansichten der "Sozialen Sicherheitsministerin" Sickl teilt; aber mit ihrer Meldung im Parlament am 19.6.2000 trifft sie den Nagel auf den Kopf: "Ich habe mit Entsetzen festgestellt" - so Sickl - "auf welch unprofessionellen Beinen diese Gleichbehandlungskommission steht." Verfolgt man nämlich die Gutachtenslinie der Gleichbehandlungskommission schlüssig weiter, würde dies bedeuten, dass von dort gewünscht wird, dass die genannte Position von einer Transvestitin eingenommen wird (lt. Duden: Eine vom normalen Verhalten abweichende Tendenz zur Bevorzugung von Kleidungsstücken, die für das jeweils andere Geschlecht typisch sind).

Wenngleich sich der ÖGV zur Rollenverteilung der Geschlechter nicht befähigt fühlt zu urteilen, so muss doch mit aller Deutlichkeit eines unterstrichen werden:

Eine unsinnige Ansicht der Gleichbehandlungskommission führte dazu, dass Gerichte - bis hinauf zum OGH - bemüht wurden, dass Menschen aus der Wirtschaft nicht produktiv arbeiten konnten, sondern als Zeugen aufmarschieren mussten, etc. und dabei viel Geld verbraucht wurde. All dies legt nahe, dass Sickl - nicht wie angedroht die Gleichbehandlungskommission-Regelungen novelliert, sondern diesen Sand im Wirtschaftsgetriebe überhaupt beendet. Für besonders schwere Gesetzesverletzungen im Bereich der Gleichbehandlung kann man schließlich ordentliche Gerichte bemühen -den vorliegenden Fall subsumiert der ÖGV aber keinesfalls unter "schwer".

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gewerbeverein,
Dr. Herwig Kainz,
Tel.: 01/587 36 33-30,
Email: oest.gewerbeverein@apanet.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OGV/OTS