AK-Tipps für Ferialarbeiter und Pflichtpaktikanten

Linz (AKO) Eine Vielzahl von Ferialarbeitern und Pflichtpraktikanten wird sich auch heuer wieder mit unvollständigen Lohnabrechnungen sowie nicht verrechneten Überstunden und Sonderzahlungen herumschlagen müssen. Im Problemfall verhilft die Arbeiterkammer den jungen Arbeitnehmern zu den ausstehenden Geldern. Ein wichtiger Tipp:
Detaillierte Vereinbarungen treffen (Vertrag) und exakte Aufzeichnungen (Arbeitszeit,...) führen.

Ähnlich wie in den vergangenen Jahren werden auch heuer wieder zig Ferialarbeiter und Pflichtpraktikanten von ihren Arbeitgebern nicht jenen Lohn erhalten, der ihnen von Gesetz her zusteht. Eine ebenso beliebte wie ungesetzliche Unternehmerpraxis ist, Ferialarbeiter mit sogenannten "Praktikantenlöhnen" abzuspeisen, obwohl ihnen die Bezahlung nach dem jeweiligen Kollektivvertrag zusteht. Die Differenz zwischen beiden beträgt unter Umständen bis zu 100 Prozent!

Das Pflichtpraktikum ist im Lehrplan vorgesehen. Pflichtpraktikanten sind Arbeitnehmer mit meist befristeten Dienstverhältnissen, welche auch Ausbildungsbestandteile beinhalten. Davon zu unterscheiden sind Ferialarbeiter, die aus finanziellen Gründen in den Ferien arbeiten. Bei ihnen fällt die Ausbildungsverpflichtung weg.

Die Arbeiterkammer hat zwei Broschüren herausgebracht, in denen über das Pflichtpraktikum allgemein sowie über spezielle Richtlinien im Gastgewerbe informiert wird. Bei Problemen bieten die AK-Rechtsexperten Rat und Hilfe. Wichtig, so ein Tipp der Rechtsberater, ist es, Vereinbarungen schriftlich und möglichst detailliert zu treffen und genaueste Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen.

Informationen sowie die Broschüren sind in der Arbeiterkammer Linz unter der Telefonnummer 050 / 6906 - 2197 erhältlich.

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