Feurer: Kürzung der Wohnbauförderung - nun droht Verdoppelung der Mieten

Familien werden um bis zu 4.000,- Schilling im Monat mehr belastet

St. Pölten, (SPI) - "Schön langsam kristallisieren sich die ‚Feinheiten‘ im Zusammenhang mit dem Vorhaben von FP-Finanzminister Grasser, die Wohnbauförderung praktisch abzuschaffen, heraus. Neu errichtete Mietwohnungen wären um 75 Schilling pro Quadratmeter teurer, neue Eigentumswohnungen würden ohne Förderung monatlich die Familien um rund 4.000 Schilling mehr kosten. Dies sind die Auswirkungen, sollte Grasser wirklich 15 Milliarden Schilling bei der Wohnbauförderung kürzen. Damit würde Grasser den öffentlichen Wohnbau still und heimlich begraben, für viele junge Menschen und Familien wären die eigenen vier Wände praktische unerschwinglich", kritisiert der Wohnbausprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Werner Feurer, das Vorhaben der blauschwarzen Bundesregierung.****

Im Durchschnitt wird für eine Wohnung oder ein Eigenheim 3 Millionen Schilling veranschlagt. Diese drei Millionen Schilling müssten künftig von den Wohnungswerbern oder den Familien, die sich ein Eigenheim errichten wollen, am Kapitalmarkt selbst aufgebracht werden. "Wer sich das noch leisten kann, ist klar. Nur mit einer dicken Brieftasche ist künftig Wohnen im Eigentum oder in der Genossenschaftswohnung noch möglich. Alle anderen werden auf den freien Wohnungsmarkt abgedrängt, wo die Hausherren in Zukunft die Mieten nahezu frei bestimmen könnten. Mit einer steigenden Wohnungsnachfrage würde dies zu einer Verdoppelung der Mieten führen. Auch dafür hat die blauschwarze Regierung mit ihrer Mietrechtsänderung bereits den Boden bereitet. Einmal mehr zeigt sich, dass diese blauschwarze Regierung nur die Gewinne für die Hausbesitzer und die Immobilienhaie im Auge hat und dafür sogar bereit ist, Hunderttausende Menschen und Familien einer ‚neuen Armut‘ auszuliefern", so der SP-Wohnbausprecher abschließend.
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