HGPD-Legner: "Endlich Lohnerhöhung für FriseurInnen in fünf Bundesländern!"

Kollektivvertrag und entsprechende Satzungen für FriseurInnen in fast ganz Österreich

Wien (HGPD /ÖGB). "Das ist ein wichtiger Erfolg für uns", erklärt Ulrike Legner, Sektionssekretärin der Sektion Friseure, Kosmetiker, Fußpfleger in der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD): "Nach jahrelangen Verhandlungen ist es uns gelungen, mit 1.1. 2000 für Wien, Oberösterreich und Salzburg einen Kollektivvertrag für FriseurInnen abzuschließen. Jetzt bekommen auch die Kolleginnen und Kollegen in Niederösterreich, Burgenland, Kärnten, Tirol und Vorarlberg mittels Satzung die ihnen zustehende Lohnerhöhung.++++

Jahrelang hatte die Gewerkschaft HGPD mit der Friseurinnung über einen Kollektivvertrag verhandelt. Mit 1.1. 2000 gelang schließlich durch viel Kompromissbereitschaft der längst nötige Abschluss -allerdings nur für Wien, Salzburg und Oberösterreich. Ulrike Legner:
"Alle anderen Länder weigerten sich diesem Ergebnis beizutreten. Die Ländervertreter versuchten den Kollektivvertrag weiter nach unten zu verhandeln - da konnten wir aber unter keinen Umständen mitgehen. Ein Abschluss unter diesen gerade noch akzeptablen Sätzen kam für uns nicht in Frage."

Die Gewerkschaft HGPD hat sich schließlich an den Gesetzgeber gewendet und Recht bekommen. "Uns war klar, dass das ein Risiko bedeutet - aber es hat sich gelohnt. Seit 1. Juni 2000 sind die Verträge für Wien, Salzburg und Oberösterreich auch für alle anderen Bundesländer außer der Steiermark gültig", so die Sektionssekretärin .

ÖGB, 24. Juli 2000
Nr. 638

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