LIF: Übernahme der Bank Austria lässt noch wichtige Fragen offen

Liberales Forum ist noch nicht zufrieden, die SPÖ-dominierte AVZ wird durch Übernahme zum zweitgrößten Einzelaktionär der Hypo Vereinsbank.

Wien (OTS) - "Für das Liberale Forum ist die Entpolitisierung der Bank Austria erst dann abgeschlossen, wenn die Anteilsverwaltung Zentralsparkasse (AVZ) ebenfalls von parteipolitischer Dominanz befreit ist. Die SPÖ-dominierte AVZ wird zwar nicht mehr größter Einzelaktionär der Bank Austria sein, dafür aber zweitgrößter Einzelaktionär der Bayrischen HypoVereinsbank," kritisiert die Wiener Parteichefin der Liberalen, Alexandra Bolena.***

"Nur der Verkauf des AVZ-Vermögens, sowie die anschließende Liquidierung der AVZ kann die unerfreuliche politische Verbindung zwischen SPÖ und Bankgeschäft nachhaltig beenden," so der Lösungsansatz Bolenas. Das der Gemeinde Wien zufließende Vermögen könne dann im Interesse der Wienerinnen und Wiener eingesetzt werden. Alexandra Bolena weiter: "Bis heute hat sich die AVZ einer Kontrolle durch den Gemeinderat und durch das Kontrollamt entzogen. Nur die Liquidierung der AVZ kann das Kapitel SPÖ/ AVZ/ Bank Austria für die Wiener Liberalen befriedigend abschließen."

Grundsätzlich sehe das Liberale Forum jedoch eine positive Entwicklung in der Übernahme: Die Bank Austria wäre bereits jetzt im strategisch wichtigen Zukunftsmarkt Mittel- und Osteuropa hervorragend positioniert. Durch die Bayrische HypoVereinsbank, mit der deutschen Allianz-Gruppe im Hintergrund, hätte die Bank Austria einen finanzkräftigen Partner für eine gesicherte Zukunft gefunden.

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