Graf: Diskussion über Streichung der Familienbeihilfe nicht zielführend

FPÖ-Wissenschaftssprecher kann Vorschlag nichts abgewinnen

Wien, 2000-07-24 (fpd) - "Diesem Vorschlag kann ich bei bestem Willen nichts abgewinnen", erklärte heute der freiheitliche Wissenschaftssprecher und Obmann des Wissenschaftsausschusses, Abg. Dr. Martin Graf, auf die Anregung einer von der Regierung eingesetzten Expertengruppe zur Streichung der Familienbeihilfe für Studierende. ****

Eine Diskussion über "Einzellösungen" ist auch für Graf in keiner Weise zielführend. Dies schaffe letztendlich eine künstlich herbeigeführte Aufregung, welche in einer Unsicherheit unter den Betroffenen, in diesem Falle unter den Studierenden, münde. Es gelte zwar, sich ständig Gedanken ohne Denkverbote über eine Weiterverbesserung des Förderwesens zu machen, aber nicht auf Basis von einzelnen Vorschlägen. Vielmehr ist auch für Graf eine Diskussion über eine Änderung des Gesamtbereiches anzustreben.

"Auch wenn natürlich die budgetäre Situation eine Sparsamkeit in allen Bereichen zwingend erfordert, so gibt es gewisse Grenzen. Hat man doch gerade bei der erst kürzlich beschlossenen Novellierung des Studienförderungsgesetzes (StudFG) auf die drastische Budgetsituation Rücksicht nehmen müssen." Wie Graf abschließend feststellte, mußte man im Zuge dessen bereits auf Einiges verzichten, wie etwa auf den ganzjährlichen Durchrechnungszeitraum bei den Verdienstfreigrenzen. (Schluß)

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