OeNB- Neue Serviceleistung für die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses

Oesterreichische Nationalbank veröffentlicht täglich Tabelle eng verbundener Währungen

Wien (OTS) - Seit Beginn des Jahres 1998 sind
österreichische Kreditinstitute dazu verpflichtet, ihr Fremdwährungsrisiko mit Eigenmitteln zu unterlegen. Dabei kann seitens der Kreditinstitute ein geringerer Unterlegungssatz
für ausgeglichene Positionen in sogenannten "eng verbundenen Währungen" geltend gemacht werden. Als Serviceleistung für die österreichische Kreditwirtschaft veröffentlicht die Oesterreichische Nationalbank seit Beginn des Jahres 1998 im Statistischen Monatsheft für ausgesuchte Währungspaare eine Tabelle, die angibt, ob die Währungspaare gemäß den
gesetzlichen Bestimmungen als eng verbunden gelten.

Am 23. Juli 2000 tritt eine Novellierung des Bankwesen-
gesetzes in Kraft, die eine neue Definition der engen
Verbundenheit von Währungen enthält. Diese neue Definition ist strenger als die bisherige, da nunmehr weniger Währungspaare
als eng verbunden gelten.

Im Zuge der Umstellung auf die neue gesetzliche Bestimmung
wird die Oesterreichische Nationalbank ihre bisherige Serviceleistung wesentlich erweitern: Ab Montag dem
24. Juli 2000 wird die Veröffentlichung der eng verbundenen Währungen im Internet unter der Adresse http://www.oenb.at/ stat-monatsheft/tabellen/daten/726/726_akt_p.htm an jedem Bankarbeitstag aktualisiert. Kreditinstitute, die bei der
Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für das Fremdwährungsrisiko von eng verbundenen Währungen Gebrauch
machen, können auf diese Weise jeweils die aktuellen
Ergebnisse der Oesterreichischen Nationalbank verwenden. Im Statistischen Monatsheft wird der Stichtag der Berechnung
weiterhin der Monatserste sein.

Details zur Berechnungsmethode, die bei der Qualifikation
eng verbundener Währungspaare von der Oesterreichischen Nationalbank verwendet wird, sind ebenfalls im Internet
abrufbar. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass
auch andere Berechnungsmethoden als jene der Oesterreichischen Nationalbank den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen können. Desweiteren können auch Währungspaare, die nicht in der
Tabelle aufscheinen, das Kriterium der engen Verbundenheit erfüllen. Die Publikation eng verbundener Währungspaare darf ausschließlich im Zusammenhang mit der Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für offene Fremdwährungspositionen gesehen werden.

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