Gründung der Central European Metallurgical Cooperation (CEMCO)

Zentraleuropäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Metallurgie

Wien (OTS) - Die metallurgische Industrie der Länder Kroatien, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Österreich wird in Zukunft zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am Rande des diesjährigen Eisenhüttentages in Leoben unterzeichnet.

Unter der Bezeichnung CEMCO (Central European Metallurgical Cooperation) werden Institutionen und Organisationen aus der Eisen-und Stahlindustrie, der Nichteisen-Metallindustrie, des Industrieanlagenbaus sowie der Feuerfest-Industrie ihren jeweiligen Informationsstand austauschen und auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet kooperieren.

Intensivierung der Zusammenarbeit im Hinblick auf EU-Erweiterung

"Die metallurgische Industrie sowie die in diesem Bereich tätigen Universitäten und Forschungsstellen in Zentraleuropa verfügen über traditionelle Bindungen, deren Stärkung auch im Hinblick auf die geplante Erweiterung der Europäischen Union besondere Bedeutung erhält", betonte VA TECH Vorstand Dr. Dipl. Ing. Horst Wiesinger, Sprecher des Metallurgieforums Österreich.

Der zentraleuropäische Kooperationsgedanke soll im Rahmen bestehender Konferenzen des metallurgischen Bereiches gefördert werden. Darüberhinaus wird die technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit durch Fachvorträge, Seminare und Fachpublikationen intensiviert.

Ein besonderes Anliegen der CEMCO ist es, das Image der metallurgischen Industrie zu fördern und die wirtschaftliche Bedeutung dieses Industriebereiches, der metallurgischen Forschung und Entwicklung sowie der Ausbildung an den Universitäten der Partnerländer hervorzuheben. Zu diesem Zweck werden sich die Partnerorganisationen gegenseitig beraten und unterstützen sowie gegebenenfalls auch gemeinsame Aktionen durchführen.

Die Initiative zu dieser Kooperation ging vom Präsidium "Eisenhütte Österreich"-The Austrian Society for Metallurgy (ASMET) -

und dem "Metallurgieforum Österreich" aus.

Information für Redakteure:

"Eisenhütte Österreich" - ASMET (The Austrian Society for Metallurgy):

Die "Eisenhütte Österreich" ist ein technisch-wissenschaftlicher Verein, dem alle namhaften Firmen der metallurgischen Industrie, des Industrieanlagenbaues und der Feuerfest-Industrie Österreichs angehören. Die mehr als 1000 persönlichen Mitglieder sind Ingenieure und Führungskräfte aus diesen Industriebereichen, Forschungsinstituten und technischen Universitäten.

Zweck des Vereines ist unter anderem

- die Zusammenarbeit bei der Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung von Stahl, Nichteisenmetallen, keramischen Sonderwerkstoffen und feuerfesten Materialien.

- die Förderung der Weiterbildung der im Berufsleben stehenden Mitglieder sowie des Ingenieurnachwuchses und

- die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Vereinen und Institutionen mit ähnlichen Zielen.

"Metallurgieforum Österreich":

Das Metallurgieforum Österreich ist ein Zusammenschluss aus Unternehmen der metallurgischen und metallurgienahen Industrie. Ein wesentliches Ziel des Forums ist die Unterstützung von Gründungen industrienaher Kompetenzzentren und die Intensivierung von Kooperationen mit österreichischen Universitäten auf den Gebieten der metallurgischen Verfahrensentwicklung, der angewandten Werkstoffentwicklung sowie der Mechatronik und Automation. Mitglieder des Metallurgieforums Österreichs sind : AMAG, Böhler Uddeholm AG, MIBA Sintermetall AG, Treibacher Industrie AG, Veitsch-Radex AG, VOEST-ALPINE Stahl Linz GmbH, VOEST-ALPINE Schienen GmbH und VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau GmbH.

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Rückfragen & Kontakt:

Prof. Dr. Hiebler,
Geschäftsführer der Eisenhütte Österreich.
Tel. 0043 3842-45189

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