Unterstützung für "Tagesklinik Carina" in Dornbirn

LR Bischof: "Wohnortnahe Betreuung sichern"

Bregenz (VLK) - Der aus Mitteln des Landes und der
Vorarlberger Gemeinden finanzierte Sozialfonds wird die
Stiftung Carina bei der Errichtung einer Tagesklinik in
Dornbirn maßgeblich finanziell unterstützen. Für das Jahr
2000 beschloss das Kuratorium über Antrag von Sozial-
Landesrat Hans-Peter Bischof einen Investitionsbeitrag in
Höhe von 495.000 Schilling (36.000 Euro). "Mit dem Aufbau der Tagesklinik Carina tragen wir dem Bedarf an zusätzlichen Behandlungsplätzen Rechnung und sichern mit dem neuen
Schwerpunkt auch eine wohnortnahe Betreuung im Unterland", so Bischof. ****

Wie das Heilpädagogische Zentrum in Feldkirch ist auch die "Tagesklinik Carina" in Dornbirn eine heilpädagogisch-kinderpsychiatrische (psychotherapeutische) Einrichtung mit
dem Aufgabengebiet der Beobachtung, Diagnostik, Behandlung
und Betreuung entwicklungsgestörter, psychisch und
psychosomatisch erkrankter Kinder im Alter von ca. 6 bis 14
Jahren. Die Tagesklinik eignet sich besonders für Kinder mit Störungen, die ambulant nicht genügend behandelt werden
können und für die eine längere stationäre Behandlung mit Trennung von der Familie wegen ihres Entwicklungsstandes von Nachteil wäre.

"Mit der Tagesklinik Carina in Dornbirn werden wir eine wesentliche Entlastung für die zentrale stationäre
Einrichtung in Feldkirch schaffen und die Warteliste
wesentlich verkürzen", ist Landesrat Bischof überzeugt. Die
neue Einrichtung soll nach Möglichkeit noch im Laufe des Schuljahres 2000/2001 in Betrieb genommen werden. Auch in der Tagesklinik wird hoch qualifiziertes Personal dafür sorgen,
dass die Kinder bestens betreut und behandelt werden.

Für besonders wichtig hält Landesrat Bischof das
Funktionieren des "heilpädagogischen Verbundsystems" im
Lande. Dies macht Vernetzungen zwischen den ambulanten Behandlungsstellen des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin, des Instituts für Sozialdienste, den Ärzten
und Psychotherapeuten sowie den Kindergärten und Schulen
notwendig. Nur dann kann die ständige Zunahme von behandlungsbedürftigen Kindern aufgefangen werden.
(hh/gw,nvl)

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