Salzburgs Bürgermeister Schaden: "Dreistigkeit des Bacher-Clans ist atemberaubend."

Schaden wirft der ÖVP rund um Helga Rabl-Stadler und Josef Koller gezielte "Indiskretion" vor.

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit der mühsamen Suche nach einem neuen kaufmännischen Direktor der Salzburger Festspiele wirft Bürgermeister Heinz Schaden "dem Bacher-Clan" (O-Ton Schaden) rund um Landeshauptmann Franz Schausberger und Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler "Dreistigkeit" vor und droht, in der nächsten Kuratoriumssitzung am 31. Juni "sehr ungemütlich zu werden".

Schaden zu FORMAT: "Jetzt sind wir am Ende der Suche nach dem neuen Finanzchef, und plötzlich meldet sich Landeshauptmann Schausberger unaufgefordert aus dem Urlaub und sagt: "Machen wir doch ein Zweierdirektorium ohne Finanzchef und werten die Position der Präsidentin zum Kaufmann auf. Und Rabl-Stadler bekräftigt: "Machen tät' ich's schon." Daß der Name eines geheimen Favoriten für den Job des Finanzchefs an die Öffentlichkeit gedrungen und "durch den Kakao gezogen" worden ist, führt Schaden auf gezielte Indiskretionen zurück: "Den Namen Gerbert Schwaighofers kannte außer mir nur der Beauftragte der Head-Hunter-Firma Zehnder und der ÖVP-Vertreter im Kuratorium, Präsident Josef Koller. Und der steht mit Rabl-Stadler natürlich in engem Kontakt. Und dann, auf einmal, wird Herr Schwaighofer öffentlich durch den Kakao gezogen - vor allem von seinem derzeitigen Arbeitgeber Wolfgang Lorenz in Graz, der ja bekanntlich auch zum Bacher-Clan gehört. Diese Dreistigkeit ist atemberaubend. Mir ist ja auch gesagt worden, daß der Herr Busek da im Hintergrund mitgewirkt hat."

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