Format: Neisser und Weingartner kritisieren Außenministerin Benita Ferrero-Waldner

Neisser gegen "Denkzettelmentalität" - Weingartner fordert Prüfung Österreichs durch ein unabhängiges Institut

Wien (OTS) - Heftige Kritik an den Äußerungen der Außenministerin Benita Ferrero-Waldner üben der Tiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner und der ehemalige Zweite Nationalratspräsident Heinrich Neisser (beide ÖVP) in der am Montag erscheinenden Aussgabe das Nachrichtenmagazin FORMAT.

Heinrich Neisser ortet im FORMAT-Gespräch "Denkzettelmentalität" und kritisiert die Verknüpfung zwischen Volksbefragung und positivem Weisenbericht, wie sie Ferrero-Waldner vorgenommen hat. Neisser: "Ich halte das für politisch und für demokratiepolitisch unklug. Wozu kündigt man die Wichtigkeit einer solchen Befragung an und sagt dann gleichzeitig, es ist eh besser, wenn es nicht dazu kommt?"

Auch der schwarze Tiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner findet, daß "die Weisen in Ruhe, unbeeinflußt und ohne Drohungen" arbeiten müssen. Zudem, so Weingartners Vorstellungen, sollte sich Österreich aber nicht auf den Bericht der Weisen allein verlassen. "Österreich sollte parallel zu den Weisen ein unabhängiges Institut beauftragen, das die Menschenrechts- und Minderheitensituation in allen europäischen Ländern vergleicht. Es geht nicht an, daß nur Österreich im Strafeck steht." Eine Überprüfung der anderen EU-Staaten hatte zuvor auch FP-Klubchef Peter Westenthaler gefordert.

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