Hochwasserschutz und Verbesserung des Lebensraumes in Bürs

Hochwasserschutzprojekt "Rosenegg" wird von Bund und Land unterstützt

Bregenz (VLK) - Im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes
"Rosenegg" in der Gemeinde Bürs ist der Bau von zwei Hochwasser-Rückhaltebecken in Planung. Die geschätzten
Baukosten belaufen sich auf insgesamt 12,6 Millionen
Schilling (428.000 Euro), wovon 3,78 Millionen Schilling
(278.000 Euro) aus Landesmitteln beigesteuert werden. "Die Verbesserung des Hochwasserschutzes und des Lebensraumes ist
ein gemeinsames Ziel der Wasserwirtschaft und des Gewässer-schutzes", betont Landesstatthalter Hubert Gorbach. ****

Das Hochwasserschutzprojekt "Rosenegg" befindet sich durch
den Bau der Rückhaltebecken im zweiten Bauabschnitt. In den
Jahren 1999/2000 wurde im Rahmen des ersten Bauabschittes
eine Regulierung des Aubaches ausgeführt. Die beiden mit
Erddämmen eingefassten Hochwasserrückhaltebecken haben einen vorgesehenen Inhalt von ca. 53.000 bzw. 20.000 Kubikmetern.
Im September 2000 soll mit dem ersten Bauteil begonnen
werden, die weiteren Bauabschnitte sollen 2001 und 2002
ausgeführt werden.

"Der Schutz der Siedlungsräume vor den Verheerungen durch Hochwasser hat im Gebirgsland Vorarlberg seit jeher einen
sehr hohen Stellenwert", so Gorbach. In den letzten Jahren
unterlag der traditionelle Flussbau jedoch einem starken
Wandel. Eine wesentliche Aufgabe der Wasserbauverwaltung ist
heute die Erhaltung und Wiederherstellung der ökologischen Funktionsfähigkeit der Fließgewässer sowie der
Hochwasserschutz. Landestatthalter Gorbach betont, "dass bei Hochwasserschutzmaßnahmen auch die ökologischen
Gesichtspunkte berücksichtigt werden."

Die vielfältigen Nutzungsfunktionen der Flüsse -Grundwasseranreicherung, Wasserkraftnutzung und Lebensraum
für Fauna und Flora sind nur einige davon - vor dem
Hintergrund der Erhaltung des Hochwasserschutzes erfordern
eine ganzheitliche Betrachtungsweise.
(kk/gw,nvl)

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