PVAng weist Vorwürfe von Thomas Prinzhorn zurück

Wien (OTS) - Der Besitz des Forstgutes Aflenz belastet die Steuerzahler in keiner Weise und es fließt auch kein einziger Schilling der Versichertenbeiträge in das Forstgut.

Der Bundesbeitrag den die PVAng erhält, stellt keine Defizitabdeckung dar, sondern ist ein Ersatz des Bundes für jene Versicherungszeiten die von der PVAng bei den Pensionen berücksichtigt werden müssen, ohne dass dafür eine Beitragsleistung erbracht wurde (zB Präsenzdienst, Zeiten der Kindererziehung usw). In diesem Zusammenhang muss auch klargestellt werden, dass die PVAng im vergangenen Jahr mehr als 21 Milliarden Schilling an den Ausgleichsfonds der Pensionsversicherungsträger geleistet hat und damit wesentlich zur Finanzierung der Pensionen bei anderen Pensionsversicherungsträgern beigetragen hat.

Herr Prinzhorn erweckt mit seiner Aussage den Eindruck, dass mit einem Verkauf des Forstgutes ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Pensionen geleistet werden kann. Derzeit weist die PVAng monatlich rund 8,1 Milliarden Schilling an Pensionen an. Dem gegenüber steht ein behaupteter Verkaufserlös von rund 1 Milliarde Schilling. Mit einem Verkauf könnte daher lediglich der einmalige Pensionsaufwand von rund 3,5 Tagen abgedeckt werden. Anläßlich einer Überprüfung des Forstgutes Aflenz Mitte der achtziger Jahre kam der Rechnungshof zu dem Schluss, dass ein Forstgut der genannten Größenordnung mit entsprechender qualitativer Substanz und bei größmöglicher organisatorischer bzw. finanzieller Selbstständigkeit durchaus eine sinnvolle Vermögensanlage für einen Sozialversicherungsträger darstellen kann.

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