Prinzhorn: "PVAng soll sich von ihrem Schmuckstück trennen!"

PVAng leistet sich Forstgut, kassiert aber 12 Milliarden Schilling, um die Pensionen zahlen zu können

Wien, 2000-07-21 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher DI Thomas Prinzhorn kritisierte heute die Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten scharf. Sie zähle mit dem Forstgut Aflenz in der Steiermark zu den größten Forstgutbesitzern des Landes. Die PVAng solle sich ruhig auch an den nötigen Privatisierungen beteiligen und sich von ihrem Schmuckstück trennen, so Prinzhorn. Mit einem Verkauf könne sicher weit mehr als eine Milliarde Schilling lukriert und so der Staat weiter entlastet werden. ****

"Es ist endlich an der Zeit, sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren. Bei der PVAng besteht diese in der Pensionsvorsorge, aber sicher nicht darin, das Geld der Steuerzahler in ein unrentabel geführtes Forst- und Jagdgut mit einer mageren Rendite von 0,1 Prozent zu stecken. Es gibt genügend Interessenten, die einen guten Preis für diese Liegenschaft zahlen würden", so Prinzhorn.

Die PVAng könne nicht einmal die Pensionen ohne Unterstützung des Bundes finanzieren. Somit komme letztendlich der Streuerzahler mit 12 Milliarden Schilling alleine in diesem Jahr zum Handkuß.

"Das muß man den Menschen einmal erklären. Wozu braucht eine Pensionsversicherungsanstalt ein Forstgut von 5.700 Hektar? Es wurde hier schon viel zu viel Zeit vergeudet. Bereits Mitte der achtziger Jahre wurde dieser Zustand vom Rechnungshof kritisiert. Geschehen ist - wie in vielen anderen Fällen auch - wieder einmal nichts. Wenn es schon die sinnvolle Einrichtung eines Rechnungshofes gibt, dann müssen endlich dessen Empfehlungen auch umgesetzt werden", schloß Prinzhorn. (Schluß)

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