Liberale fordern Grundsicherung für Studierende

LSF-Köberl: Grundsicherungsmodell für Studierende soll derzeitigen "Transfer-Dschungel" ablösen

Wien (OTS)- "Die Forderung der Regierung nach Integrierung der Familienbeihilfe in die Stipendien kommt einer ersatzlosen Streichungder Familienbeihilfe für über 80.000 Studierende gleich. DieseForderung ist entschieden abzulehnen", sagte heute Michaela Köberl,Bundessprecherin des Liberalen StudentInnen Forums (LSF). "Damit wären rund 80.000Studierende mit einem Schlag in eine finanzielle Krise gestürzt", so dieLiberale. Dies zeige wieder einmal die Verantwortungslosigkeit, die diese Regierung präge.***

Vielmehr müsse die soziale Absicherung von Studierenden grundlegendneu gestaltet werden. Die Liberalen vertreten daher bereits seit längeremdie Forderung nach Einführung einer Grundsicherung für Studierende. Derderzeit völlig undurchsichtige Transfer-Dschungel sei längst nicht mehrzeitgemäß. Das vor allem auch deshalb, da er noch immer von der traditionellen Vater-Mutter-Kind-Familie ausgehe. Zu diesem Förderdschungel zähleauch die Familienbeihilfe, die derzeit nicht an die Studierenden, sondern anderen Eltern ausbezahlt werde.

"Wir wollen ein Fördersystem, welches sich direkt an die Studierenden wendet, vom Einkommen der Eltern entkoppelt ist und für alle in dergleichen Höhe besteht", so die LSF-Bundessprecherin. Nach dem liberalen Modellwürden Studierende für die Durchschnitts-Studiendauer, verbunden mit einemzu erbringenden Leistungsnachweis, einen gewissen Grundbetrag zugesprochen bekommen, der ihnen ein Studium ohne Existenzängste ermöglicht.Erhebliche Einsparungen in der Bürokratie und ein Behandeln der Studierenden als mündige Menschen wären die erfreulichen Folgen.

Kritik übte die LSF-Bundessprecherin auch an der derzeitigenÖH-Führung. Diese sei von erschreckender Einfallslosigkeit geprägt. "Ich lade den ÖH-Vorsitzenden Faißt daher ein, unsere Forderung nach einerGrundsicherung zu unterstützen", so Köberl.

"Dass nun auch die Grünen eine Grundsicherung in der Höhe von 8.000 Schilling fordern, nehmen wir Liberale mit Freude zur Kenntnis. SeitJahren ist dieses Modell Bestandteil liberaler Programmatik. Wenn nun dieGrünen unsere Ideen abschreiben, kann uns das nur recht sein", so Köberl abschießend.

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