EU-Großprojekt für österreichisches Forschungsinstitut

Österreichisches Institut für Gewerbe- und Handelsforschung (IfGH) erhält Auftrag von Kommission

Wien (PWK634) - Aus einer Vielzahl europäischer Anbieter wurde
dem Österreichischen Institut für Gewerbe- und Handelsforschung (IfGH) der Zuschlag für ein EU-weit ausgeschriebenes Forschungsprojekt "Innovative Klein- und Mittelbetriebe und die Schaffung von Arbeitsplätzen” erteilt. Die Aktualität der Thematik liegt in dem Befund über die Schwächen der europäischen Wirtschaft gegenüber den USA, und dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Union auf diesen Gebieten zu erhöhen. Neben der anhaltend angespannten Arbeitsmarktlage gelingt es den Ländern der EU zu wenig, im High-Tech-Bereich wirtschaftlich zu punkten. Daher soll die Studie Entscheidungsgrundlagen dafür liefern, inwiefern die Förderung von Innovation positive Effekte auf den Arbeitsmarkt hat. Das Projekt umfasst den gesamten EU-Raum sowie einen Vergleich mit den USA.

Die Gründe für die Auftragserteilung waren das überzeugende Konzept, das das IfGH vorlegte, die umfangreiche Erfahrung des Instituts im Bereich Klein- und Mittelbetriebe sowie die hervorragend ausgebauten internationalen Kontakte, über die das Institut verfügt. So kann das IfGH beispielsweise auf eine Studie über die "Auswirkungen von innovativen Unternehmen auf die Beschäftigungssituation” aus dem Jahr 1997 verweisen. Als Mitglied des "European Network for SME Research" (ENSR) verfügt das IfGH über Partnerinstitute in allen Ländern der EU und kann so eine kompetente Feldforschung vor Ort garantieren. Zusätzlich wird das IfGH bei diesem Projekt von dem spanischen "Instituto Vasco de Estudios e Investigación” als Partner unterstützt.

Das Projekt besteht aus mehreren Stufen. Die Literaturanalyse soll den derzeitigen Stand der Forschung wiedergeben. Eine Aufarbeitung der zur Verfügung stehenden Statistiken, deren Analyse, eine Interviewserie mit Experten und Fall-Studien bilden den Kern der Studie. Im Schlussreport sind Empfehlungen und Handlungsanweisungen abzuleiten.

Der Auftrag für das IfGH zeigt, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit im Forschungsbereich nicht von der Größe eines Instituts bestimmt wird. Vielmehr ist es wichtig, auf Spezialisierung und Kooperation zu setzen. (MH)

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