Papházy für gleichberechtigte Privatunis ab dem Wintersemester 2000/2001

Obligatorische ÖH-Mitgliedschaft für Privatunis fragwürdig

Wien, 2000-07-21 (fpd) - Nächste Woche berät der achtköpfige Akkreditierungsrat erneut über die Zulassung von Privatuniversitäten. "Die ersten österreichischen Privatunis sollen ihre Tätigkeit schon mit dem Wintersemester 2000/2001 aufnehmen können - der Akkreditierungsrat hatte genug Zeit, die sechs Bewerber zu durchleuchten.", meinte heute dazu die freiheitliche Abg. Dr. Sylvia Papházy. ****

Papházy geht davon aus, daß der Akkreditierungsrat seine Aufgabe umsichtig erfüllen wird. "De facto entscheiden Mitglieder von staatlichen Universitäten über die Einrichtung von gleichberechtigten Konkurrenzunternehmen." Papházy fordert schon seit längerem ein gleichberechtigtes Nebeneinander von privaten und staatlichen Universitäten.

"Die Verstärkung des Wettbewerbes zwischen den Universitäten nützt den Kunden, nämlich den Studierenden. Die Wirtschaft braucht zukunftsweisende Universitäten, die zukunftsweisende Kenntnisse vermitteln. Die Qualität der Universität mißt sich am Stellenwert, den der Absolvent in Gesellschaft und Wirtschaft hat", so Papházy. Auch Universitäten in Österreich müßten es schaffen "Brands" zu kreieren.

Die obligatorische ÖH-Mitgliedschaft für Studierende an Privatuniversitäten sei jedoch zu hinterfragen. "Es ist in keiner Weise geregelt, wie die ÖH ihre Vertretungsaufgabe im Bereich der Privatuniversitäten wahrnehmen soll." Die freiheitliche Forderung eines Bildungsschecks für Studierende hält Papházy für dringend verfolgenswert. (Schluß)

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