FSG-GÖD: Zusammenlegung Polizei und Gendarmerie nur Vorwand für Planstellenkürzungen und Sozialabbau bei der Exekutive!

Wien (FSG). Die der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) angehörenden Präsidiumsmitglieder der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Richard Holzer (FSG-Vorsitzender) und NR-Abg. Otto Pendl, Vorsitzender-Stellvertreter, protestieren gegen den Vorschlag von Staatssekretär Finz zur Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie.++++

Polizei und Gendarmerie haben sich jahrzehntelang auf verschiedene Tätigkeitsbereiche spezialisiert. Es wäre ein Unfug, so Holzer und Pendl, dieses Know How durch eine künstliche Zusammenführung und damit verbundene Umgruppierungen mutwillig aufs Spiel zu setzen.

In Wirklichkeit gehe es der Regierung ja gar nicht um eine sinnvolle Kooperation der beiden Wachkörper. Wie Finz selbst deutlich ausgesprochen hat ("Presse" vom 20. Juli 2000) dient die Zusammenlegung vor allem dem Abbau bei der Exekutive. Unter dem Deckmantel der Umorganisation sollen bei beiden Wachkörpern die Dienstsysteme und alle anderen Vereinbarungen mit Personalvertretung und Gewerkschaft in Frage gestellt werden. "Das werden sich die Kollegen aber nicht gefallen lassen", betonte Holzer.

FSG, 20. Juli 2000
Nr.133

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