Telekabel zur Diskussion um "Eurosport"

Wien, (OTS) Donnerstag vormittag übte der Vizepräsident der Arbeiterkammer, Alfred Gajdosik, in einem Pressegespräch heftige Kritik an Telekabel. Wie er begründete, habe diese, wie alle großen, österreichischen Kabelbetreiber, den Sender "Eurosport" im März 1998 aus dem Angebot genommen. Während sich in der Zwischenzeit die anderen Kabelbetreiber "besonnen" hätten und den Sportsender wieder anbieten würden, sei dies in Wien nicht der Fall. Die Begründung der Telekabel, eine Bezahlung an Eurosport würde Forderungslawinen größerer und beliebterer Sender nach sich ziehen, habe sich als nicht zutreffend erwiesen. Vielmehr gehe es der Telekabel nach Meinung der Arbeiterkammer darum, schon demnächst gegen zusätzliche Kosten Programmpakete verkaufen zu wollen. Im übrigen erwartet Gajdosik im Herbst Aktivitäten der Stadt Wien, damit Eurosport wieder eingespeist wird.

Zu diesen Äußerungen von AK-Vizepräsident Alfred Gajdosik stellte Martin Wilfing, Unternehmenssprecher der Telekabel, gegenüber der RATHAUSKORRESPONDENZ fest, dass es bedauerlich sei, dass in der Causa Eurosport noch keine Lösung gefunden werden konnte. Tatsache sei, dass seit Jahren intensiv mit Eurosport verhandelt werde. Diese Gespräche hätten sich vor einem Jahr auf europäische Ebene verlagert, um eine langfristige und zukunftssichere Lösung zu finden. Bisher habe es allerdings von Seiten Eurosports noch keine Bewegung gegeben. Dennoch würden die Gespräche fortgesetzt und man hoffe, zu einem befriedigendem Ende zu kommen. (Schluss) ull/vo

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