Bolena empfiehlt Liberales Grundsicherungsmodell für WK-Präsident

Wirtschaftskammerpräsident Leitl forderte eine Abschaffung des gesetzlichen Pensionsantrittsalter, ohne die Folgen für Menschen mit unregelmäßiger Erwerbsbiographie zu bedenken.

Wien (OTS) - Das von Leitl vorgestellte Modell, welches ausschließlich geleistete Beitragsjahre für den Pensionsantritt berücksichtigt, stößt bei den Liberalen auf großes Unverständnis. "Es ist doch nicht realistisch, dass alle Erwerbstätigen im Laufe ihres Lebens ununterbrochen Versicherungsjahre "gesammelt" haben. Wie das beispielsweise bei den alleinstehenden Frauen funktionieren Soll, lässt Leitl völlig offen!" so die Liberale Alexandra Bolena.***

"Wir empfehlen dem Wirtschaftskammerpräsident allerdings die Lektüre des Liberalen Grundsicherungsmodells. So ist sein Vorschlag jedenfalls erst dann diskussionswürdig, wenn allen Menschen ab dem 65. Lebensjahr ein Recht auf Grundsicherung zugesprochen wird," kommentiert Alexandra Bolena den Vorschlag Leitls.

Dieser Vorschlag nimmt auf die veränderte Arbeitwelt keinerlei Rücksicht. "Es ist bezeichnend, dass in der öffentlichen Diskussion die Frauen offensichtlich nicht einmal mehr mitbedacht werden," so Bolena.

Für die LIF-Sozialsprecherin muss Leitl erst noch die Frage beantworten, "ob Frauen, die für fünf Kinder die Erziehung übernommen haben, erst mit 90 in Pension gehen dürfen, da sie die notwendigen Versicherungsjahre noch nicht gesammelt haben!"

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Pressesprecherin
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