Schöggl: ERP-Fonds sollte technologiepolitisches Instrument werden

Wien, 2000-07-20 (fpd) - Der freiheitliche Forschungs- und Technologiesprecher DI Leopold Schöggl sprach sich gegen die von Minister Bartenstein geplante Zusammenlegung des ERP-Fonds mit anderen "Wirtschaftsförderungen" im Megaministerium für Wirtschaft und Arbeit aus.****

Schöggl meinte, daß der ERP-Fonds mittelfristig als eines der wichtigsten Technologieförderungsinstrumente eingesetzt und im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie angesiedelt werden sollte.
" Es ist nicht einzusehen, daß der ERP-Fonds Projekte von kapitalmäßig ausreichend augestatteten Firmen mit zinsgünstigen Krediten unsterstützt, während im Bereich der Technologieförderung dringend benötigte Mittel fehlen", sagte Schöggl.

Der freiheitliche Abgeordnete schlägt einen "in sich geschlossenen Förderungszug" vor, der über die Föderinstrumentarien von Grundlagenforschung (FWF), über angewandte- und betriebsnahe Forschung (FFF) sowie Produkt- und Markteinführung, realisiert werden soll. Seiner Ansicht nach könnte diese Aufgabe der ERP-Fonds übernehmen. Mit einer Maßnahme dieser Art kann eine transpartente und effiziente Technologieförderung in Österreich betrieben werden. "Ich bin mir sicher, daß die technologiepolitischen Akteure diesem Vorstoß viel Sympathie entgegen bringen", schloß Schöggl, der sich eine intensive Diskussion über dieses Thema wünscht. (Schluß)

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