Ilgenfritz: Kosten für EU-Erweiterung dürfen nicht explodieren

Wien, 2000-07-20 (fpd) - "Mit der EU-Erweiterung sind nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile verbunden", erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz zur Finanzierung der Unterstützungsmaßnahmen der beitrittswilligen Länder. "Es muß verhindert werden, daß die Kosten für die Finanzierung der Erweiterung in den Mitgliedsstaaten unabschätzbar werden und somit auch für den österreichischen Steuerzahler explodieren." ****

Derzeit werde mit 13 Ländern über einen Beitritt verhandelt, führte Ilgenfritz weiter aus. "Unter diese fallen, außer den mittel- und osteuropäischen Ländern, Malta, Zypern und die Türkei. Geographisch würde der Beitritt von 12 Ländern (ohne die Türkei) die Fläche der EU um 34% und demographisch die Bevölkerung um 105 Mio. vermehren. Internationalen Studien zufolge sind die Hauptnutznießer Deutschland, Frankreich und Großbritannien." Der freiheitliche EU-Parlamentarier setzte sich dafür ein, bei der Finanzierung der Unterstützungsmaßnahmen alle Beitrittsländer gleich zu behandeln.

Ilgenfritz forderte, daß "die beitrittswilligen Länder die wirtschaftlichen und politischen Bedingungen zum Eintritt in die EU vollständig erfüllen und daß vor allem Österreich, als hauptsächlich vom Pendlerzustrom betroffenes Land, von den anderen Mitgliedsstaaten unterstützt werden muß. Deutschland und Österreich sind als Hochlohnländer für Pendler aus den benachbarten Ostblockländern besonders attraktive Arbeitsorte. Österreich ist als kleines Land stärker betroffen als Deutschland. Deshalb muß die Union nicht nur die beitrittswilligen Länder selbst auf den Beitritt vorbereiten, sondern besonders Länder wie Österreich unterstützen und schützen." (Schluß)

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