LR Bischof: Deutlich weniger Drogenopfer in Vorarlberg

Entwicklung weicht positiv vom Trend in Österreich ab

Bregenz (VLK) - Während in Österreich die Zahl der
Drogentoten und Drogenopfer angestiegen ist, konnte in
Vorarlberg diese Bilanz halbiert und auf diesem niedrigen
Niveau stabilisiert werden. 1999 gab es in Vorarlberg zehn Drogenopfer, davon fünf Tote durch Überdosierungen. Für
Landesrat Hans-Peter Bischof ist diese positive Entwicklung
auch auf das gut ausgebaute, qualitativ hochwertige Netz der Vorarlberger Drogenhilfe zurückzuführen. Trotzdem, so
Bischof, "besteht kein Grund zur Entwarnung, jedes
Drogenopfer ist eines zuviel". ****

Der Drogenkoordinator des Landes, Thomas Boss, führt die Entspannung an der Drogenfront einerseits auf eine
Stabilisierung bzw. leicht rückläufige Tendenz bei Heroin
zurück. "Viele Jugendliche und junge Erwachsene haben
mittlerweile kapiert, daß Heroin eine tödliche Sackgasse
ist", so Boss. Weiters trage die erfolgreiche Umsetzung des Vorarlberger Drogenkonzeptes ihre Früchte.

Suchtmittel-Anzeigen spiegeln Aufmerksamkeit der Exekutive

Die Steigerung in der Anzeigenentwicklung nach dem Suchtmittelgesetz von 61 Prozent lässt keinerlei
Rückschlüsse auf die Gesamtsituation der Drogenproblematik in Vorarlberg zu. Sie spiegelt lediglich die Aufmerksamkeit der Exekutive wider. Im europäischen bzw. österreichischen
Vergleich ist die Drogenproblematik in Vorarlberg insgesamt
stabil. Einzig die Entwicklung im Designerdrogenbereich
stimmt Boss und Landesrat Bischof - selbst Arzt -
nachdenklich: "Die sogenannten Partydrogen sind eindeutig gesundheitsschädlich - sie schädigen nachweislich das Nervensystem."
(so/gw,nvl)

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