Auer: Sozialministerin Sickl will das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaufsetzen

In der blauschwarzen "Belastungswerkstatt" laufen die Maschinen auf Hochtouren

St. Pölten, (SPI) - Vor kurzem wurden gravierende Verschlechterungen hinsichtlich der Pensionen im Ministerrat und im Parlament mit den Stimmen von FPÖ und ÖVP ohne "wenn und aber" durchgepeitscht. Die Menschen haben noch nicht einmal diese Verschlechterungslawine verdaut, bastelt die freiheitliche Sozialministerin Sickl an den nächsten Verschärfungen. "Ganz konkret denkt Sickl an die generelle Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters. Und das alles nur deshalb, damit die blauschwarze Regierung die zahlreichen Umverteilungsmaßnahmen von den kleinen und mittleren Einkommensbeziehern hin zu den Großverdienern und Unternehmern finanzieren kann. Das System der sozialen Sicherheit in Österreich wird damit zunehmend durchlöchert und demontiert", kritisiert die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Helene Auer das Vorhaben Sickls nach einer neuerlichen Anhebung des Pensionsalters.****

"Das Vorhaben einer Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters hat nicht nur gravierende soziale Nachteile für die älteren Menschen, sondern durch das längere Arbeiten verknappen sich auch dementsprechend verfügbare Arbeitsplätze für die Jugend. Die Debatte über für und wider dieser Maßnahme innerhalb der blauschwarzen Regierung zeigt aber auch, dass eine absolute "Chaostruppe" am werken ist. Neuerlich werden die Menschen verunsichert und soll das soziale Gefüge in Österreich in Frage gestellt werden. Diese Regierung betreibt - in Taten und Worten - nicht nur laufend Vertrauensbruch gegenüber der Bevölkerung, sondern vielmehr eine Demontage des erfolgreichen und ausgewogenen sozialen Systems in Österreich, um ihrem privaten Klientel in der Wirtschaft Vorteile verschaffen zu können", so Auer abschließend.
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