Karenzgeld: LIF fordert einkommenabhängiges Modell mit Obergrenzen Kein Verständnis hat die Liberale Alexandra Bolena für die derzeitige Diskussion rund um die soziale Treffsicherheit. Während die Regierung

Wien (OTS) - sich dadurch eine Einsparung des Budgets erwartet, wird gleichzeitig Kindergeld für alle spendiert!=

Einerseits wird der Ruf der FPÖ nach sozialer
Treffsicherheit immer lauter, andererseits verlangen sie auf riesigen Plakaten nach Gratiskindergartenplätzen. Wie jedoch ein kostenloser Kindergartenplatz für alle in Einklang mit sozialer Treffsicherheit zu bringen ist, konnten die Freiheitlichen noch nicht erklären. Das ist doch absurd! kritisiert die Liberale Alexandra Bolena das markanteste Beispiel der Ungereimtheiten. Ebenso ist das beim sogenannten Kindergeld: Das als Wahlzuckerl versprochene Kindergeld für alle soll nun nach dem Giesskannenprinzip verteilt werden. Anscheinend hat der Schwarz-Blaue-Pakt erst jetzt entdeckt, dass an allen anderen Posten gespart werden muss, um dieses Ziel zu erreichen.

Für die Liberale Parteichefin in Wien ist ein einkommenabhängiges Karenzmodell mit Obergrenzen denkbar. Selbstverständlich soll es einen prinzipiellen Anspruch auf Karenzgeld in einer bestimmten Höhe geben. Aber jene, die das Karenzgeld tatsächlich als Versicherungsleistung beziehen, also Frauen, die im Erwerbsleben stehen, sollen ein einkommenbezogenes Karenzgeld erhalten. Die Obergrenze könnte dabei in Analogie zum Arbeitslosenbezug angesetzt werden, so der Vorschlag von Alexandra Bolena.

Anhand von internationalen Beispielen, wie dem Schwedische Modell, kann ein deutlicher Erfolg belegt werden. Die Zahl der Geburten stieg in jenen Ländern an und der Wiedereinstieg der Frauen ins Berufsleben wurde erleichtert.

"Beruf und Familie müssen vereinbar sein. Die Geburt eines Kindes darf nicht in die Armutsfalle führen. Ein einkommensabhängiges Modell wäre auch ein Anreiz für Männer sich verstärkt der Familienarbeit anzunehmen", meint die Liberale Sozialsprecherin abschließend.

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