Ozon-Grenzwert im Juni häufig überschritten

Aktueller Bericht des Umweltinstitutes

Bregenz (VLK) - Hohe Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung ließen im Juni die Ozonwerte steigen. Laut
dem aktuellen Luftgütebericht des Umweltinstitutes wurden die Vorsorgegrenzwerte in den mittleren Höhenlagen an 27 Tagen,
in den Tallagen an 21 Tagen überschritten. ****

Die Temperaturen lagen im Juni um zwei bis drei Grad
Celsius über dem langjährigen Monatsmittel; die Niederschläge erreichten nur ca. 50 Prozent des langjährigen
Durchschnittes. Die Hitzewellen zu Monatsbeginn und um den
21. Juni brachten in Bregenz und Feldkirch Rekordtemperaturen
über 30 Grad.

Der Ozon-Höchstwert wurde am 21. Juni mit einem drei-Stunden-Mittel von ca. 0,170 Milligramm pro Kubikmeter
gemessen. Die EU-Informationsschwelle (Ozonbelastung über
0,180 Milligramm pro Kubikmeter) wurde nicht erreicht.
Während der Hitzeperiode in der 3. Juni-Woche wurden in
Österreich und im benachbarten Ausland beträchtlich erhöhte Ozonwerte gemessen. Im Osten Österreichs musste sogar die Vorwarnstufe gemäß Ozongesetz ausgelöst werden.

Die Immissionen der anderen Luftschadstoffe lagen auf jahreszeitlichem Niveau. Auffallend ist jedoch die für den
Sommer relativ hohe Schwefeldioxid-Belastung an der
Messstelle Dornbirn; diese dürfte auf die Verwendung von
Heizöl schwer als Brennstoff in gewerblich-industriellen Feuerungsanlagen zurückzuführen sein.
(so/gw,nvl)

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