Firlinger: Objektförderung beim Wohnbau überdenken!

Subjektförderung erhöht soziale Treffsicherheit

Wien, 2000-07-17 (fpd) - Für eine offene Diskussion über die künftige Gestaltung der Wohnbauförderung plädierte heute der freiheitliche Bautensprecher Mag. Reinhard Firlinger. ****

Tatsache sei nämlich, daß der Wohnbau, insbesondere unter Berücksichtigung der steuerlichen Vorteile zu teuer und die Mieten daher zu hoch sind. Außerdem könne durch Einführung der Subjektförderung die soziale Treffsicherheit deutlich erhöht und die Mieten gesenkt werden. Als Beispiel nannte Firlinger den jüngsten Wiener Kontrollamtsbericht über die Rosa-Jochmann-Siedlung. Von 309 vor vier Jahren gebauten Wohnungen stünden derzeit noch 49 leer und auch die Miete sei mit 72 S je m² keinesfalls günstig. Hinzu kämen Fehler bei der Planung und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sei ebenfalls unzureichend.

"Angesichts dieser Fakten muß man das derzeitige Fördersystem überdenken. Es macht keinen Sinn, mit der Gießkanne Steuermilliarden an den Wohnbau zu verteilen, wenn nur dadurch Wohnungen (und diese zu teuer) angeboten werden. Ziel der Wohnbauförderung ist schließlich die Schaffung von leistbaren Wohnungen. Es wird daher notwendig sein, alternative Fördermodelle zu diskutieren, die sowohl die soziale Treffsicherheit als auch leistbares Wohnen ermöglichen. Ein Überdenken des derzeitigen Wohnbauförderungssystems bedeutet keineswegs, daß die Wohnbautätigkeit drastisch zurückgeht, da entsprechend hohe Rückflüsse in den Landeswohnbauförderungen vorhanden sind," schloß Firlinger. (Schluß)

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