Jerusalem: Drogentote sind Maßstab für Qualität der Sozialpolitik

Wiener Grüne für 'Helfen statt strafen' im Drogenbereich

Wien (Grüne) "Tatsächlich ist die Zahl der Drogentoten und das Ausmaß der Verelendung bei den Süchtigen ein Maßstab für die Qualität der Wiener Sozialpolitik", so die Grüne Sozialsprecherin Susanne Jerusalem im Zusammenhang mit dem Anstieg der Drogentoten in Wien. Jerusalem: "Stadtrat Rieder weiß ganz genau, dass es längst an der Zeit ist in Wien ein Pilotmodell zur ärztlichen Abgabe von Heroin nach dem Vorbild von Basel, Bern und Zürich zu starten. Die wissenschaftliche Evaluation dieser Modelle hat klar gezeigt, dass das der richtige Weg ist um Süchtige wieder in die Gemeinschaft zurückzuholen."

Eine wesentliche Maßnahme ist nach Ansicht der Grünen ist die Einrichtung sogenannter "Fixerräume" um den Stress der kranken Menschen bei der Konsumation der Drogen zu minimieren. Jerusalem:
"Würde Rieder das Schlagwort von 'Hilfe statt Strafe' ernst nehmen, hätte Wien längst sowohl ein Heroinmodell als auch diese Fixerräume." "Vor allem die Kriminalisierung der CanabiskonsumentInnen halte ich für mittelalterlich. Es gibt kein Begründung dafür, dass Menschen vor Gericht gezerrt und in ein Gefängnis geworfen werden, nur weil sie Canabis statt Alkohol konsumieren", schließt Jerusalem.

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