AK Tumpel: Regierung belastet erneut die Mieter

Wien (AK) - "VP-Wohbausprecher Tancsits bekennt sich zwar prinzipiell zur Wohnbauförderung - er spricht sich aber nicht gegen die geplante Kürzung der Mittel aus", kritisiert AK Präsident Herbert Tumpel. Damit wird Wohnen für viele erneut teurer. "Und die Kürzungen werden vor allem zu Lasten von jungen Familien mit wenig Einkommen gehen", warnt Tumpel. Damit setzt die Regierung ihre Belastungen auf Kosten der Mieter weiter fort, sagt Tumpel. Schon die Wohnrechtsnovelle hat eine Verteuerung und Verschlechterung für Mieter von privaten Hausherren gebracht: Die Mieten sind nicht billiger geworden. Im Gegenteil: "Durch Befristungen, die Abschaffung der Hausbesorger und eine Erhöhung der Erhaltungsbeiträge bei Genossenschaften wird für Mieter nichts billiger, sondern teurer", kritisiert Tumpel, "die Regelung nützt nur den Hausherren." ****

Zusätzlich zur Beibehaltung der Wohnbauförderung fordert daher AK Präsident Tumpel:

+ Bei privaten Mietwohnungen muss es klare Mietobergrenzen geben. Die Richtwerte müssen gesenkt werden.
+ Der Kündigungsschutz muss durch den Abbau von Befristungen verbessert werden.
+ Die Mietzinsreserve soll gänzlich für Investitionen bereitgestellt werden müssen.
+ Für junge Wohnungssuchende müssen die Wohneinstiegskosten billiger werden: Daher müssen die Maklerprovisionen sinken, die Vergebührung von Mietverträgen muss gestrichen werden.
+ Die Betriebskosten müssen reduziert werden. Die Grundsteuer und die Hausverwaltungskosten sollen die Vermieter bezahlen, anstatt sie auf Mieter zu überwälzen.
+ Die Mietermitbestimmung muss verbessert werden.

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