Dramatisches Ereignis in Arendal: 'Spirit of Norway' feiert Sieg vor den Augen der heimischen Fans / 'Jolly Motor' verliert führenden Meisterschaftstitel

Arendal, Norwegen,(ots) / UIM Class 1 World Offshore Championship Runde 4 - Norwegian Grand Prix in Zusammenarbeit mit dem Turkish Ministry of Tourism

Der Norwegian Grand Prix in Arendal bot eine Rekord-Ansammlung von Rennboot-Fans mit einer späten Überraschung und einem heiß ersehnten Gewinn in der Heimat. Ein prozessionsartiges Rennen verwandelte sich schlagartig in ein dramatisches Ereignis, als 'Spirit of Norway' mit dem Besatzungsteam Bjorn Gjelsten und Steve Curtis, während der letzten Etappe um zwei Plätze nach vorne rückte, um die karierte Flagge zu erreichen und sich den ersten Platz für den Gesamtsieg zu ergattern.

Die Favoriten in ihrem Heimatland, Kjell Inge Rokke und Jim Dyke in 'Jolly Motor', die bisher die führenden Champions waren, erlebten einen frustrierenden Nachmittag und mussten sich während des ganzen Rennens mit Gangschaltungsproblemen bei der Auswahl von Gängen abmühen und zusehen, wie ihre Rivalen sie von ihrem Platz auf der Rangliste vetrieben.

"Wir hatten darauf gewettet, dass viele Boote Probleme haben würden, und wir lagen richtig", sagte Bjorn Gjelsten, Steuermann der 'Spirit of Norway'. Wir haben haben eine gute Darbietung für den lokalen Support geboten und vielleicht hat uns das ja geholfen. Möglicherweise können wir daraus eine Serie von Siegen in Oslo machen!"

Obwohl Khalfan Harib und Ali Nasser in 'Victory 1' als erste die Zielgerade überquerten, waren sie bereits wegen der Verletzung der Rennvorschriften beim Start disqualifiziert worden. Das Team hat einen Protest gegen diese Entscheidung erhoben. Ihren Team-Kameraden, Saeed Al Tayer und Mohammed Al Marri, erging es viel besser: Sie holten sich die ersten Punkte in der Meisterschaft und landeten auf dem zweiten Platz in ihrem Boot 'Victory 7'. "Wir haben lange und sorgfältig den Kurs beobachtet, da er voller Überraschungen ist -besonders der küstenauswärts gelegene Abschnitt. Wir wollten es rechtzeitig sicher angehen und erst ein Gefühl dafür entwickeln, um dann vorzustoßen", sagte der Steuermann Saeed Al Tayer.

Den dritten Platz holte sich die entzückte Mannschaft von 'Isiklar', Ugur Isik und Philippe Benhamou. Dieses Team zeigte eine großartige Leistung und schlug die Australier Bill Barry-Cotter und Keith Hanson in 'Riviera' einige Etappen lang bevor 'Riviera' mit einer gebrochenen Antriebswelle am Steuerbord einen Schaden erlitt. "Wir bemerkten, dass der küstenauswärts gelegene Abschnitt nicht so rauh wie gewöhnlich war, und der von uns gewählte Propeller ermöglichte uns, etwas schneller voranzukommen und uns einen guten Kampf mit 'Riviera' zu liefern. Das ist ein hoch motivierendes Ergebnis für alle von uns. Und ein fantastischer Moment". Sagte Ugur Isik, am Gashebel von 'Isiklar'.

Ken Thorne und Matteo Nicolini in 'World of Cars' waren nach der ersten Etappe in Führung und kämpften die ganze Zeit hart, um 'Victory 1' zu überrunden, bis eine bittere Enttäuschung an der letzten Kehre, verursacht durch einen gebrochenen Kolben, sie dazu zwang, auf Platz vier zu rücken. Das Team behielt auf dem Kurs eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 209,47 KM/Stunde bei.

Trotz Problemen mit der Schaltbox während des ganzen Wochenendes brachte die gesamt-norwegische Crew Andreas Ugland und Jann Hillestad in 'Jotun' den siebten Platz mit nach Hause. Edoardo Polli und Erik Kirkedelen in 'Highlander' zogen sich bei der dritten Etappe aufgrund eines Problems mit der Turbine zurück.

Der Norwegian Grand Prix in Arendal, eine sehr herausfordernde Rennstrecke, bei der Bootsschäden die Regel sind, zeichnet sich küsteneinwärts durch einen ruhigen Abschnitt und eine rauhere Strecke küstenauswärts aus. Die Mannschaften müssen somit ihre Boote in der Balance halten, um mit beiden See-Bedingungen fertig zu werden.

Während Norwegen einen famosen Gewinn im Heimatland feiert, werden die meisten Teams doch erleichtert sein, dass der schwere Seegang küstenauswärts, für den dieser Kurs berühmt ist, nicht eintraf und dass alle mit der Runde 5 in Oslo ohne gravierende Schäden weitermachen können.

Anmerkung. Detaillierte Resultate des Timing und Statistiken von Arendal sind jetzt unter dem C1 World Offshore Championship unter http://www.c1woc.com erhältlich.

ots Originaltext: UIM Class 1 World Offshore Championship
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