Sozialsystem: "Standard halten nur mit zeitgemäßer Anpassung"

Schöls: Realitätsverweigerung der SP-Gewerkschafter gefährdet vieles

Niederösterreich (OTS) - "Wenn wir den hohen Standard unseres bewährten österreichischen Sozialsystems halten wollen, dann ist es unumgänglich, es zeitgemäß zu gestalten und den internationalen gesetzlichen Gegebenheiten anzupassen", appelliert der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Bundesrat Alfred Schöls, an die SP-Gewerkschafter. Andernfalls würde "das ganze System ins Rutschen kommen und der Grundgedanke des Umlagesystems gegenüber der neoliberalen Kapitaldeckung ins Hintertreffen geraten". Diese Alternative könne von seinen SP-Kollegen nicht gewollt sein, ist Schöls sicher und fordert sie daher auf, ihre "vieles gefährdende Realitätsverweigerung" aufzugeben. "Die SP-Kollegen sollen sich ein Beispiel an ihren Fraktionskollegen Dallinger und Häuser sowie an den Christgewerkschaftern Rehor und Gassner nehmen - die haben alle ge-zeigt, daß Sozialpolitik gestalten heißt und nicht verwalten", erinnerte Schöls.

Es sei überhaupt nicht angebracht, betonte Schöls, "sozialpolitische Krisenszenarien zu malen und unseren Sozialgesetzen die Totenglocke zu läuten", wie dies die SP marktschreierisch tue. Die demoskopische Entwicklung - länger werdende Pensionszeit aufgrund steigender Lebenserwartung einerseits und früheren Pensionsantrittsalters andererseits - sei unleugbar und verlange nach Konsequenzen. Schöls: "Das hat nichts mit Ideologie zu tun. Wer das nicht sieht, begeht Realitätsverweigerung." (schluss)

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