Regierung unternimmt nichts gegen Schwarzunternehmertum (2)

ÖGB Driemer: Wirtschaft soll mithelfen den schwarzen Schafen in ihren Reihen die rote Karte zu zeigen

Wien (GBH/ÖGB). "Es ist an der Zeit, dass die Wirtschaft mithilft und dass wir gemeinsam die in dieser Frage untätige Bundesregierung auffordern, endlich wirksame Maßnahmen gegen das Ausufern der illegalen Beschäftigung zu setzen", stellte der ÖGB-Vizepräsident und Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz Johann Driemer fest.++++

Illegale Beschäftigung bedeutet Wettbewerbsnachteile für legale Unternehmen und eine Gefährdung bestehender Arbeitsplätze aber auch eine Schmälerung der Finanzbasis für öffentliche Aufgaben. "Legal arbeitende Unternehmen haben genauso wie ArbeitnehmerInnen ein Interesse daran, dass die Regierung endlich wirksame Maßnahmen zur Hintanhaltung der organisierten Schwarzarbeit setzt", ist Driemer überzeugt. "Es mag schon sein, dass manche Wirtschaftsvertreter hoffen, sich mit ihren Forderungen nach dem Luxemburger Mehrwertsteuermodell oder nach Kriminalisierung von Häuselbauern zu profilieren, was aber wirklich zählt sind nicht Vorschläge nach dem Motto - wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass - sondern wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der organisierten Schwarzarbeit", unterstreicht Driemer.

Driemer abschließend: "Wer sich öffentlich gegen eine wirksame und effiziente Bekämpfung der organisierten Schwarzarbeit stellt, stellt sich gegen die österreichischen ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer sowie die österreichischen Betriebe. Ich biete der Wirtschaft an:
treten wir gemeinsam gegen die Untätigkeit diese Bundesregierung bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit auf!"

ÖGB, 17. Juli 2000
Nr. 626

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