Vladyka: "Unglückliche Formulierung" in der Abtreibungsdebatte löst Befremden aus

Vizekanzler Schüssel bricht Diskussion vom Zaun, um von der blauschwarzen Regierungsmisere abzulenken

St. Pölten (SPI) - "Vizekanzler Schüssel ist mittlerweile zum Ablenkungsstrategen geworden. Um von den derzeitigen unsozialen Maßnahmen und Belastungspaketen abzulenken, bricht er eine Diskussion um die andere vom Zaun, die in einem demokratischen
Staat jegliche Berechtigung verloren zu haben scheinen. Die Abtreibungsdebatte ist nur ein weiteres Zeichen für den Dilettantismus der blauschwarzen Regierung und der Wegweiser,
wohin diese führen wird. Hat nicht jede Frau das Anrecht, über ihren eigenen Körper zu entscheiden, hat nicht jede Frau die Entscheidung über den Abbruch ihrer Schwangerschaft selbst zu treffen, oder spielt man sich jetzt als der selbsternannte Hüter über die Frauen auf, die scheinbar in der derzeitigen
Konstellation bald alle Rechte verlieren?”, nimmt die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Christa Vladyka Stellung zu jüngsten Berichten.****

"Wir alle haben uneingeschränkte Achtung vor dem ungeborenen
Leben, dennoch gibt es Umstände, die einen Schwangerschaftsabbruch notwendig machen. Diese Entscheidung zu treffen, muss jede Frau
mit sich selber ausmachen und keine Frau wird diese leichtfertig fällen. Jedenfalls ist kein Richter und schon gar nicht in der Person Vizekanzler Schüssels notwendig, einer Frau zu sagen, ob
und wann sie schwanger zu werden hat”, so Vladyka weiter. "Dieses Thema ist zu sensibel, um für leichtfertig gestartete, von bloßer Parteiideologie getragene Schnellschüsse mißbraucht zu werden. Schüssel & Co. sind gut beraten, dies in Zukunft zu beachten und mehr Einfühlungsvermögen und vor allem politische Kompetenz walten zu lassen”, so Vladyka abschließend.
(Schluss) sk

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