- 15.07.2000, 09:00:14
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Feurer: Kürzungen bei Wohnbauförderung - jeder Häuselbauer bekommt weniger
Frei finanzierter Wohnbau ohne Förderung um bis zu 100 Prozent teurer
St. Pölten, (SPI) - "Zu den Plänen von Finanzminister Grasser, die
Wohnbauförderungsmittel für die Länder um 62 Prozent oder 15
Milliarden Schilling zu kürzen, kann es nur ein striktes ‚Nein‘
geben. Für NÖ würde dies bedeuten, dass wir statt rund 4,3
Milliarden Schilling jährlich nur mehr etwas mehr als 1,6
Milliarden Schilling reiner Förderungsmittel für den Wohnbau zur
Verfügung hätten. Dies wäre für den großvolumigen Wohnbau
desaströs und würde für den Eigenheimbau bedeuten, dass sich jeder
Häuselbauer überlegen müsste, ob er sich sein Eigenheim noch
finanzieren könnte”, kritisiert der Wohnbausprecher der NÖ
Sozialdemokraten, LAbg. Werner Feurer, die Pläne von FP-
Finanzminister Grasser.****
Eine Jungfamilie mit zwei Kindern bekommt derzeit 400.000,-
Schilling Förderung für ihr Eigenheim. Nach der Umlegung von
Grassers Kürzungen wären dies nur mehr 152.000,- Schilling.
Familien mit einem Kind würden statt 330.000,- Schilling nur mehr
rund 125.000,- Schilling bekommen, für Alleinstehende würde sich
die Förderung von 280.000,- auf 106.000,- Schilling reduzieren.
"Für viele Jungfamilien und junge Menschen würde sich damit der
Traum von den eigenen vier Wänden im Grünen nur mehr schwer
finanzieren lassen. Das sind die Zahlen und Fakten, die hinter dem
neuen Anschlag des FP-Finanzministers gegen die Familien und die
Bevölkerung stehen”, so der SP-Wohnbausprecher.
"Was mit allen anderen Unterstützungen geschieht - angefangen von
den Förderungen für Heizkessel bis hin zu den Zuschüssen für
Solaranlagen - bleibt weiter im ‚Dunkel‘ der Grasserschen
Budgetakrobatik verborgen. Durch die Einbindung alternativer
Heizungsförderungen, der Förderung von Solarenergie bzw. der
Erdwärme, können nämlich bis zu 178.000,- Schilling zusätzlich an
Förderungsmittel erreicht werden. Grassers Kürzungspläne würden
ebenso die Bauwirtschaft hart treffen, in Niederösterreich wären
rund 18.000 Arbeitsplätze betroffen. Angesichts dieser Fakten kann
es von der Bevölkerung, aber auch vom Land Niederösterreich nur
ein klares "Nein” zu den Kürzungsplänen Grassers bei der
Wohnbauförderung geben”, so Feurer.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200/2794
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