LR Bischof: "Offene Tür für Kultur-Anregungen"

Viele Forderungen sind bereits verwirklicht

Bregenz (VLK) - Kulturlandesrat Hans-Peter Bischof begrüßt
das Engagement der SP-Landtagsabgeordneten Marisa Polanec für wichtige Anliegen der Kulturpolitik. "Was die konkreten
Forderungen der Frau Abgeordneten anbelangt, so läuft sie
damit bei mir und in der Kulturabteilung des Landes
allerdings offene Türen ein", so Bischof. ****

Was das Kulturgesetz betrifft, so sei das Entstehungsdatum nebensächlich, solange das Gesetz die wichtigsten Dinge
ordentlich regelt. Bischof: "Bis jetzt hat das bestehende
Gesetz stets eine wirksame Umsetzung kulturpolitischer
Anliegen ermöglicht. Neuen Entwicklungen wurde durch
aktuelle Richtlinien Rechnung getragen, die eine rasche, unbürokratische Umsetzung garantieren. Derzeit ist eine
Neufassung des Kulturförderungsgesetzes in Arbeit, in der
alle Neuerungen im Sinne der erstellten Richtlinien Aufnahme
finden werden."

Die von Polanec geforderte Kulturentwicklungsplanung
gehört inzwischen zum fixen Bestandteil des Strategieprofils
der Kulturabteilung und wird vom neuen Abteilungsvorstand uns
seinem Team mit hoher Priorität betrieben - zum Teil durch ausgelagerte Spezialaufträge. Auch die angesprochene Strukturförderung ist nichts Unbekanntes. Bischof: "Diese ist
seit längerem Gegenstand intensiver Gespräche mit Kulturschaffenden, bedarf aber einer entsprechenden
Abstimmung mit der allgemeinen Budgetplanung." Der in diesem Zusammenhang öfters erfolgte Hinweis auf entsprechende
Regelungen in Wien hinke, da es dort nur um einzelne
Nischenbereiche geht.

Das Rotationsprinzip in den Kommissionen gilt
selbstverständlich seit deren Bestehen. "In der gerade beschlossenen Besetzung der neuen Kommissionen wurde der
Forderung voll entsprochen - die Kommissionsmitglieder der
neuen Formationen leisten bereits eine hervorragende Arbeit",
betont Bischof.

Zum Begriff "Förderung" bedarf es laut Bischof einer
Anmerkung: "Begriffe können meist verschieden gedeutet
werden. Gerade von betroffenen Künstlern wird eine Umwandlung
des Begriffs 'Förderung' in 'Finanzierung' oder 'Abgeltung'
nicht für zielführend gehalten."
(gw,nvl)

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