LSth. Gorbach weiter skeptisch gegenüber Mauthütten-System

"Hoffe auf rasche und praktikable Lösung"

Bregenz (VLK) - Skeptisch äußerst sich Straßenbaureferent Landesstatthalter Hubert Gorbach gegenüber einem Mauthütten-System. Laut Gorbach müsse eine Einführung im zeitlichen, tariflichen und technischen Gleichklang mit dem für
Vorarlberg wichtigen Handelspartner Deutschland erfolgen. Im Übrigen hofft Gorbach, dass "diese beinahe unendliche
Geschichte" rasch, zufrieden stellend und vor allem
praktikabel gelöst wird. ****

Von Straßenbaureferent Gorbach wird das Mauthütten-System
noch aus anderen Gründen skeptisch beurteilt, nämlich weil

- keine regionale Ungleichbehandlung erfolgen darf, damit

der Lkw-Verkehr nicht vom hochrangigen auf das
niederrangige Straßennetz und damit in besiedelte Gebiete abgedrängt wird;
- das modernste System mit geringstem

Administrationsaufwand verwendet werden muss;
- möglichst wenig Grund und Boden verbaucht werden darf;
- keine Wettbewerbsverzerrung für die heimische Wirtschaft

entstehen darf (zeitliche und tarifliche Abstimmungen mit wichtigem Handelspartner Deutschland);
- durch die Bemautung keine Staus provoziert werden sollen.

Gorbach hofft, dass die Ankündigungen der Anbieter von vollelektronischen Systemen den Tatsachen entsprechen und
diese fristgerecht und einnahmenwirksam umgesetzt werden
können. Gorbach: "Daher ist auch die Flexibilität der
zuständigen Stellen in Wien und aller politischen Gremien gefordert." Straßenbaureferent Gorbach sieht
selbstverständlich auch den Einnahmen- und
Finanzierungsbedarf der ASFINAG, die sich in der gesamten Lkw-Maut-Diskussion sehr bemüht habe, den Länderinteressen entgegen zu kommen.
(ke/ug,nvl)

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