Plank: Ökopunkte auf Erfolgskurs

Bereits 1.791 niederösterreichische Landwirte machen mit

St.Pölten (NLK) - Seit seinem Start 1990/91 hat das niederösterreichische Ökopunkte-Programm nach Angaben von Agrar-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank einen rasanten Zuwachs an teilnehmenden landwirtschaftlichen Betrieben zu verzeichnen: von 56 im ersten Jahr auf 1.791 im Jahr 1999, wobei die Tendenz weiter steigend ist. Die Ökopunkte gibt es ausschließlich in Niederösterreich. Es handelt sich dabei um ein regionales Förderprogramm für die Landwirtschaft. Dabei werden nicht nur Aspekte der Wirtschaftsweise (z.B. Düngeintensität oder Pestizideinsatz) bewertet und honoriert, sondern auch die Ausstattung des jeweiligen Betriebes mit Landschaftselementen wie Hecken, Feldgehölzen, Feuchtlebensräumen etc.

Die entsprechenden Parameter werden für jeden teilnehmenden Betrieb genau erhoben und daraus die jeweilige Ökopunkte-Anzahl errechnet. Jeder Ökopunkt wird mit 170 Schilling pro Hektar und Jahr honoriert. Ziel der Ökopunkte ist die schrittweise Extensivierung und Ökologisierung der Landwirtschaft. Dabei geht es sowohl um die Schonung der natürlichen Ressourcen durch eine umweltverträgliche Landwirtschaft als auch um die Sicherung des ländlichen Raumes als Arbeits- und Lebensraum. 1996 wurde das Programm noch ausgeweitet. Vor allem wurde eine umfangreiche Beratungsschiene für die teilnehmenden Betriebe eingerichtet. Es handelt sich dabei um eine Beratung von Bauern für Bauern, die bereits von mehr als 1.000 Betrieben in Anspruch genommen wurde.

"Die knapp 1.800 teilnehmenden Betriebe bewirtschaften insgesamt 32.000 Hektar Fläche. Einen drastischen Rückgang gibt es bei Düngemitteln, die auf Ökopunkteflächen ausgebracht werden, was auch eine deutliche Entlastung des Grundwassers bedeutet", betont Plank.

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