Cabana: Sicherung der Gesundheitsversorgung erfordert politische Entscheidungen

Österreichs Arzneimittelumsätze wachsen geringer (+ 6,4 %) als gesamteuropäische (+ 7,5 %)

Wien (OTS) - Das Institut für medizinische Statistik (IMS) kündigt für die kommenden Jahre eine jährliche Steigerung der heimischen Arzneimittelumsätze um 6,4 Prozent an. Damit liegt Österreich zwar unter dem prognostizierten weltweiten Umsatzwachstum (+ 8,4%) und dem von Gesamteuropa (+ 7,5 %), doch wirft auch die Steigerung um 6,4 Prozent die Frage nach zusätzlichen Geldmitteln für Medikamente auf, stellt der Präsident der österreichischen Apothekerkammer, Dr. Herbert Cabana fest. Bei einem Arzneimittelumsatz von 23 Milliarden Schilling im Jahr 1999 bedeutet die Prognose des IMS eine Zunahme um 10,2 Milliarden Schilling bis zum Ende des Jahres 2004.

Diese Zunahme ist vor allem auf die Verbesserung der Medikamente zurückzuführen. Derartige Leistungsverbesserungen die zu vermehrten Kosten führen, gibt es auch in den anderen Bereichen des Gesundheitssystems, also bei den Ärzten, in den Krankenhäusern, beim Pflegepersonal und in den Apotheken. Ob diese Mehrkosten künftig vom einzelnen betroffenen Kranken zu bezahlen sind, oder weiterhin - wie bisher - solidarisch von den sozialen Krankenversicherungen, ist eine wichtige, anstehende Entscheidung der verantwortlichen Politiker, betont der Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

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